Home / Top-News Abfall / Waste Kreislaufwirtschaft / Recycling Management Energie / Energy Märkte / Markets Unternehmen / Companies Forschung / Research Politik / Policy Recht / Law
Archiv
Zurück Impressum
 

Berlin - "Das Trinkwasserangebot in Deutschland genügt höchsten Ansprüchen an Qualität und Gesundheitsschutz", sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) anlässlich aktueller Medienberichte zum Thema Uranspuren im Trinkwasser.

Brunnenwasser
Foto: Pixelio / AngelaL
In Deutschland habe die zuständige Behörde, das Umweltbundesamt (UBA), einen Leitwert für Uran von zehn Mikrogramm pro Liter Trinkwasser empfohlen. Dieser UBA-Wert schließe auch bei stetigem Genuss jegliche Gesundheitsgefährdung für alle Bevölkerungsgruppen aus - auch für Säuglinge. Daran ändert laut Umweltbundesamt auch die von foodwatch zitierte Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit nichts. "Die Wasserwirtschaft begrüßt den in der Novelle der Trinkwasserverordnung vorgeschlagenen neuen Urangrenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser. Damit wird das Vorsorgeprinzip gestärkt und die Rechtssicherheit für die Unternehmen der Wasserwirtschaft erhöht", so Weyand. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gebe es die Empfehlung aus dem Jahr 2003, dass 15 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser nicht überschritten werden sollten.

Beim Thema Spuren von Uran im Trinkwasser geht es nicht, wie vielfach angenommen, um die Strahlung, sondern um die chemische Wirkung. Die Strahlung ist laut Bundesamt für Risikobewertung im Zusammenhang mit dem Genuss von Trinkwasser vernachlässigbar. Uran kommt in der Natur in allen Umweltmedien vor: in der Luft, im Wasser, im Boden.

Dass das Trinkwasser in Deutschland eine gute bis sehr gute Qualität hat, hatte vor kurzem das Umweltbundesamt bestätigt. Eine Studie des Amtes ergab: Die mehr als 2600 großen zentralen Wasserversorgungsanlagen halten in mehr als 99 Prozent die gesetzlichen Auflagen ein. "Die deutschen Wasserwerke sind ständig bemüht, die ohnehin schon hohe Qualität ihres Produkts noch zu steigern", betonte Weyand.

Quelle: Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

Ähnliche Artikel:

Artikel vom: 27.11.2009 12:11
Zurück   
© MSV Mediaservice & Verlag GmbH, Bergstr. 16, D-82239 Biburg
Sekundär-Rohstoffe