"Nutzung heimischer Rohstoffe - neue Chancen für Industrie und Volkswirtschaft" lautete der Titel des Fachkongresses, den der BDE zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) während seiner Mitgliederversammlung abhielt.
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| Foto: BDE |
Nach Ansicht des BDE-Präsidenten scheint im Hinblick auf die Finanzkrise die Talsohle erreicht zu sein. Er rechnet mit einem Anziehen der Nachfrage und der Preise sowie einem erschwerten Zugang zu den Rohstoffen, wenn sich die Wirtschaft wieder erholt. Für ein ressourcenarmes Land wie Deutschland schlägt der BDE deshalb ein Rohstoffgesetz vor, für das der Verband Verbündete aus der Wirtschaft und den abnehmenden Industrien sucht.
Faulstichs Vision
Wie der Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen bei der Bundesregierung, Prof. Martin Faulstich, mit Blick auf eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) erläuterte, sind bei manchen Metallen die Reserven begrenzt. Während bei Blei die Vorräte noch 20 Jahre reichen, dauert es bei Zink 22, bei Tantal 29 und bei Kupfer 31 Jahre, bis diese erschöpft sind. Als weiteres Beispiel nannte er die Verfügbarkeit ausgewählter Mineralien: Nach der Statistik reichen Baryt 25, Phosphat 122 und Kalisalz 269 Jahre.
Lesen Sie mehr in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 12/2009, Seite 14 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 01.12.2009 10:40
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