Bad Homburg - Die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie hat in den ersten drei Quartalen dieses Jahres einen Umsatzrückgang von 14 Prozent hinnehmen müssen. Damit schneidet sie jedoch besser ab als die Kunststoff verarbeitende Industrie insgesamt (-17 Prozent) und der Durchschnitt der deutschen Industrie (-21 Prozent). Während bei den konsumnahen Verpackungen kaum Rückgänge festzustellen waren, mussten die Verpackungszulieferer in industrienahen Segmenten teilweise deutliche Einbußen verkraften.
![]() |
| IK Industrievereinigung Kunststoff- verpackungen e.V. |
Vor diesem Hintergrund müssen die Banken ihre Ratingkriterien der aktuellen Situation anpassen. Aus Sicht von IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn sollten nicht allein die wegen der Wirtschaftskrise allgemein schlechteren Bilanzkennzahlen für die Bewertung entscheidend sein, sondern vor allem die Zukunftsaussichten eines Unternehmens.
In diesem Zusammenhang begrüßt die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ausdrücklich die aktuelle Forderung der Bundesregierung an die Banken, mehr Kreditvolumen für die Industrie zur Verfügung zu stellen. Die Einrichtung eines speziellen Fonds kann dabei durchaus hilfreich sein.
Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit rund 400 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa.
Als Trägerverband des GKV engagiert sich die IK auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie. Quelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
Ähnliche Artikel:
Artikel vom: 03.12.2009 12:28
| Zurück |
|



