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Köln - Unzählige Tonnen an radioaktiv belasteten Rückständen fallen bei der Erdöl- und Erdgasförderung an - allein in Deutschland bis zu 2.000 Tonnen pro Jahr. Für einen Großteil fehlt der Nachweis, ob sie sicher entsorgt und endgelagert werden. Dies ergaben Recherchen von WDR-Journalisten.

Bohrinsel
Foto: Pixelio / Dieter Schütz
Seit Jahrzehnten entstehen bei der Förderung von Barrel Öl und Erdgas radioaktive Abfälle. Sie fallen in Form von Abwässer, Schlämme und Ablagerungen an. In erster Linie - so WDR-Redakteur Jürgen Döschner - ist dabei das hochgiftige und langlebige Radium 226 für Mensch und Umwelt gefährlich.

Der Kölner Radioökologe Dietmar Weiß von der Gesellschaft für Reaktorsicherheit bestätigt, dass das Problem "eigentlich schon lange bekannt" sei. Es seien bereits Untersuchungen zu Anfang der 90er-Jahre gemacht worden. Auch ein Vertreter des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung räumte ein, dass derartige Abfälle Thema seien, seit es Gasförderung in Deutschland gebe - seit Anfang der 70er-Jahre.

Weitere Informationen unter tagesschau.de.

Quelle: Tagesschau.de

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Artikel vom: 07.12.2009 10:52
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