Brüssel - Die EU Kommission hat gestern 15 Energieprojekte genehmigt, die erheblich zur Konjunkturbelebung in der EU beitragen und dabei sowohl die Energieversorgungssicherheit verbessern als auch die CO2-Emissionen deutlich senken sollen. Mit dem heutigen Beschluss fördert die Kommission sechs Projekte zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) mit 1 Mrd. Euro und neun Offshore-Windenergie-Projekte mit 565 Mio. Euro.
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| Foto: Pixelio / Michaela Weber |
Mit der Förderung der CCS-Technologie erkennt die Kommission die anhaltende Bedeutung fossiler Brennstoffe für die Energiegewinnung und die Notwendigkeit des Übergangs zu einem CO2-armen Energiesystem an. Die Offshore-Windenergie-Projekte stärken die Entwicklung und Konsolidierung einer wettbewerbsfähigen Offshore-Windenergie-Industrie in Europa und schaffen zahlreiche „grüne“ Arbeitsplätze.
Diese preisgekrönten innovativen Energietechnologie-Projekte sollen dazu beitragen, die verbindlichen Ziele für die Senkung der Treibhausgasemissionen und den Ausbau erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 und darüber hinaus zu erreichen.
Der Beschluss zu diesen 15 Projekten ist der erste Schritt zur sinnvollen Nutzung von Mitteln in Höhe von annähernd 4 Mrd. Euro, die die EU im Mai 2009 Energieprojekten mit dem Ziel der Konjunkturbelebung zugewiesen hat. Die im Mai erzielte bahnbrechende Einigung auf das Europäische Energieprogramm zur Konjunkturbelebung sieht eine finanzielle Unterstützung der Union für Energieprojekte in den Bereichen CCS, Offshore-Windenergie sowie Gas- und Strominfrastrukturen vor. Die Verfahren für die Infrastrukturprojekte laufen noch. Mit einer Beschlussfassung wird im Februar 2010 gerechnet.
Die finanzierten Projekte werden im MEMO/09/542 und MEMO/09/543 ausführlicher beschrieben. Quelle: EU Kommission
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Artikel vom: 10.12.2009 10:23
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