Düsseldorf/Gelsenkirchen - In Gelsenkirchen soll die erste von „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ entstehen. Das Konzept der Klimaschutzsiedlung wurde gestern im Stadtplanungsausschuss der Stadt Gelsenkirchen vorgestellt. Die neue Modellsiedlung soll zeigen, wie mit einer Kombination von Solarenergie, hohen Dämmstandards, moderner Heiztechnik und Wärmerückgewinnung in der Lüftung die Werte der aktuellen Energieeinsparverordnung um mehr als die Hälfte unterschritten werden können.
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| Foto: Pixelio / Rainer Sturm |
Die Landesregierung unterstützt die geplanten energiesparenden Maßnahmen wie den Passivhausstandard, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Solaranlage für die Warmwasserbereitung und die Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung mit insgesamt über 210.000 Euro. Die Fördermittel stammen aus „progres.nrw“, einem Programm der Landesregierung, mit dem die rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien sowie das Energiesparen weiter vorangetrieben werden sollen.
Insgesamt werden vier viergeschossige Gebäude mit 56 barrierefreien Wohneinheiten zwischen 45 m² und 82 m² im Passivhausstandard entstehen. Geheizt wird durch solarthermische Anlagen in Kombination mit einer Gasbrennwerttherme. Die erzeugte Wärme wird durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung möglichst lange im stark gedämmten Gebäude gehalten. Zur Klima schonenden Stromerzeugung werden zudem Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern installiert. Baubeginn soll im Frühjahr 2010 sein.
Das Projekt „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ ist Teil des EnergieWirtschaftsclusters „EnergieRegion.NRW“, das von der EnergieAgentur.NRW organisiert wird.
Nähere Informationen unter energieregion.nrw.de und 100-klimaschutzsiedlungen.de. Quelle: EnergieAgentur.NRW
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Artikel vom: 10.12.2009 11:53
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