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Wien - Entgegen anders lautenden Meldungen sind die Österreicherinnen und Österreicher bei der getrennten Sammlung weiterhin vorbildhaft. Die Hochrechnungen für 2009 liegen nämlich nach wie vor auf dem Niveau der Sammelrekorde aus dem Jahr 2008, in dem jeder Bürger im Durchschnitt 118,5 kg Verpackungen und Altpapier sammelte.

Sammelstelle
Foto: ARA / Lukas Maximillian Hüller
So hat die für die getrennte Verpackungssammlung in Österreich zuständige ARA Altstoff Recycling Austria AG im Haushaltsbereich im ersten Halbjahr 2009 sogar mehr Leichtverpackungen gesammelt als 2008, v. a. aus Kunststoff. Bei der Sammlung der Metallverpackungen bzw. der Papierverpackungen verzeichnete die ARA annähernd eine Fortführung der Topergebnisse aus dem Vorjahr. Damals erzielte die ARA mit rund 774.000 t Verpackungen bislang die höchsten Sammel- und Verwertungsmengen ihrer Geschichte. Davon konnten 87 Prozent stofflich wiederverwertet werden. Damit liegt Österreich bei der stofflichen Verwertungsquote laut Eurostat im Spitzenfeld aller EU-Länder.

Auch die Trennqualität hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert. Die so genannte Fehlwurfquote ist weiter zurück gegangen.

ARA Vorstand Werner Knausz stellt klar: "Die Daten sprechen eine deutliche Sprache. Die getrennte Sammlung funktioniert nicht nur hervorragend, die Österreicherinnen und Österrei-cher steigern sich sogar von Jahr zu Jahr. Anders lautende Meldungen sind mir unverständlich. Hier werden die fleißigen Mülltrenner in ein schiefes Licht gerückt. Dabei verdienen sie nur eines: nämlich Lob und ein großes Dankeschön."

Dass über die getrennte Verpackungssammlung hinaus auch Initiativen zur Abfallvermeidung wichtig sind, steht außer Frage. Die ARA engagiert sich z.B. mit einer Abfallvermeidungsinitiative gemeinsam mit den Bundesländern Niederösterreich und Wien, bei der bisher über 60 Einzelprojekte zur Abfallvermeidung mit über 850.000 Euro unterstützt wurden.

Darüber hinaus startet die ARA gerade ein Projekt, bei dem Lebensmittel, die normalerweise verderben würden, über Sozialeinrichtungen an bedürftige Menschen gelangen. Damit werden diese Lebensmittel verzehrt und es fällt kein Abfall an. Die anfallenden Verpackungen werden selbstverständlich ordnungsgemäß gesammelt und verwertet.

Quelle: ots

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Artikel vom: 17.12.2009 10:25
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