Dessau-Roßlau - Durchschnittlich sammelt jeder Deutsche im Jahr etwa 100 kg Bio- und Grünabfälle, was einem jährlichen Gesamtaufkommen von über acht Millionen Tonnen entspricht. Damit ist nach Ansicht des Umweltbundesamtes Deutschland im internationalen Vergleich schon jetzt hervorragend aufgestellt. Ökobilanzielle Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine optimierte Bioabfallverwertung noch zusätzliche Beiträge zu Klima- und Ressourcenschutz leisten kann.
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| Umweltbundesamt |
Um insbesondere den Kommunen eine Hilfestellung bei der Optimierung der Bioabfallerfassung und -nutzung zu geben, werden in der vorliegenden Broschüre die Potenziale an Bioabfällen dargestellt und die aktuell zur Nutzung verschiedener Bioabfallkategorien einsetzbaren technischen Verfahren vorgestellt. Außerdem kann jeder kommunale Entscheidungsträger anhand einer Checkliste abschätzen, ob eine Optimierung der Bioabfallverwertung unter dem Aspekt der Steigerung der Erfassungsmengen oder der Ausbeute an Energie vor Ort sinnvoll ist.
Diese Broschüre basiert auf den Ergebnissen eines Forschungsvorhabens, das vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt vergeben wurde. Auch wenn sich die Broschüre vorwiegend an Nutzer hierzulande richtet, so hat es sich das Bundesumweltministerium auch zur Aufgabe gemacht hat, den Gedanken der ökologisch sinnvollen Nutzung von Bioabfällen verstärkt über die nationalen Grenzen hinweg zu transportieren. Auch deshalb hat das Bundesumweltministerium das Ziel einer EU-Bioabfallrichtlinie konsequent verfolgt.
Die Broschüre kann bei umweltdaten.de heruntergeladen werden. Quelle: Umweltbundesamt
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Artikel vom: 17.12.2009 13:28
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