St. Pölten - Die Umstellung der Abfallbehandlung 2004 hat einen enormen Einsparungserfolg von bis zu 75 Prozent an Treibhausgasemissionen gebracht. Schon 2001 entschied sich Niederösterreich für das generelle "AUS" der Deponierung unbehandelter Abfälle.
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| Niederösterreichische Abfallverbände |
Im Jahresvergleich zu 2003 sind 2008 durch die NÖ Abfallwirtschaft mehr als 558.000 t CO2-Äquivalent eingespart worden. Das bedeutet eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von bis zu 75 Prozent gegenüber 2003.! Diese Entlastung setzt sich aus den Bereichen "Abfallbehandlung und Bahntransport" (392.997 t) und aus dem Bereich Abfall als Energieträger (165.362 t) zusammen. Durch die Verbrennung der Ressource Abfall werden 15 Mio. m³ Erdgas, 50.000 t Steinkohle und 5.000 t Heizöl schwer ersetzt. Das bedeutet, dass jeder Bürger und jede Bürgerin Niederösterreichs etwa 351 kg CO2-Äquivalent vermieden hat.
Alfred Weidlich, Präsident des NÖ Abfallwirtschaftsvereins: "Durch eine Vielzahl von Maßnahmen haben die NÖ Abfallverbände Strukturen geschaffen, die Bürgerservice, Umwelt- und Klimaschutz bestens in Einklang bringen: Abfall vermeiden, Müll trennen, Abfälle getrennt verwerten und behandeln. Die vorliegenden Zahlen bestätigen die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges der NÖ Abfallverbände. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Gewissheit, durch das Mittun nicht nur Zuschauer zu sein, sondern selbst einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten."
Im österreichischen Bundesschnitt erreichte die Abfallwirtschaft 36 Prozent CO2-Reduktion. Die Prozesse in der Abfallwirtschaft entsprechen insgesamt 2,4 Prozent aller österreichischen CO2-Belastungen. Quelle: Niederösterreichische Abfallverbände
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Artikel vom: 21.12.2009 11:04
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