Der Ausfallverbund Norddeutscher Müllverbrennungsanlagen wurde im Jahr 2002 gegründet, um einen nachhaltigen Beitrag zur Erhöhung der Entsorgungssicherheit – vor allem bei den kommunalen Siedlungsabfällen – zu leisten. Die beteiligten Anlagen haben dabei einen Vertrag auf Gegenseitigkeit geschlossen, sich bei vorübergehenden Entsorgungsengpässen durch außerplan-mäßige Anlagenstillstände gegenseitig kurzfristig auszuhelfen. Jeder Partner bringt dazu eine Mengenzusage in der Größenordnung von 5% seiner Gesamtjahreskapazität ein.
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| Foto: BMU / Christoph Edelhoff |
Die Zusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Der Ausfallverbund ist ständig gewachsen und es hat sich über den ursprünglichen Zweck hinaus eine Plattform gebildet, um als Interessengemeinschaft technische, organisatorische und rechtliche Aspekte zu diskutieren und wertvolle Erfahrungen auszutauschen. Dass es in den vergangenen Jahren nur selten Engpässe durch Ausfälle von Anlagen gab, liegt nicht zuletzt auch an dem hohen technischen Niveau und der hohen Zuverlässigkeit der thermischen Abfallbehandlungsanlagen.
Die im Ausfallverbund Norddeutscher Müllverbrennungsanlagen verbleibenden Anlagen aus Bremen, Bremerhaven, Ludwigslust, Berlin, Staßfurt, Tornesch, Kassel, Kiel, Hamburg, Lauta und Neustadt haben jedenfalls bestätigt, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen und den Ausfallverbund tatkräftig weiter zu entwickeln. Mit einer Anlagenkapazität für die Entsorgung von ca. 3,2 Millionen Tonnen Müll pro Jahr sieht man sich breit aufgestellt und für die Zukunft gut gerüstet.
Ansprechpartner ist der jährlich wechselnde Koordinator. Zurzeit ist dafür Herr Dr. Mineur gewählt (Rugenberger Damm 1, 21129 Hamburg, Tel: 040 / 74186 – 100, martin.mineur@vattenfall.de). Quelle: Vattenfall Europe New Energy GmbH
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Artikel vom: 07.01.2010 11:05
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