Die Recycling- und Entsorgungswirtschaft kann einen großen Beitrag leisten, um die EU-Klimaschutzziele zu erreichen. Das war das Fazit einer Veranstaltung „Ressourcen- und Klimaschutz durch Recycling“, die das Bayerische Umweltministerium gemeinsam mit dem bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung am 7. Dezember vergangenen Jahres in Brüssel durchführte.
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| Foto: Marc Weigert |
Wie der bvse berichtete, hob die bayerische Umweltstaatssekretärin Melanie Huml die große Bedeutung der Klimaschutzanstrengungen hervor. Danach dürfen nur noch 750 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben werden, wenn das Zwei-Grad-Ziel erreicht werden solle. Bliebe der Ausstoß auf heutigem Niveau, wäre das Budget schon in 25 Jahren erschöpft. „Die Kreislaufwirtschaft trägt erheblich zum Ressourcenschutz – und damit zum Klimaschutz – bei. Allerdings ist das nicht allen Menschen bewusst. Deshalb ist es so wichtig, Recycling und Kreislaufführung zum Thema zu machen, und damit das Augenmerk darauf zu richten: Denn die Kreislaufwirtschaft birgt große Zukunftspotenziale sowohl für die Wirtschaft als auch genauso für die Umwelt“, zitierte der Verband Frau Huml.
Die steigende Nachfrage mache Abfall als Sekundärrohstoff und -energieträger für die Wirtschaft attraktiv, so die Staatssekretärin in ihrer Rede. Gleichzeitig konstatierte sie, dass sich mittlerweile ein Kampf um die Ressource Abfall entwickle, der die bisherigen Verwertungswege auf den Prüfstand stellen werde. Ziel aller Bemühungen muss deshalb ihrer Meinung nach ein Rohstoff-Management sein, das Umweltschutz, Klimaschutz sowie Rohstoff- und Energieersparnis mit dem ökonomischen Nutzen zusammenführe.
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Artikel vom: 07.01.2010 14:56
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