Dass die Verwertung gebrauchter Kunststofferzeugnisse in Form von (Sekundär-)Rohstoffen, Produkten oder Energie – im Vergleich zur Verwendung von Primärrohstoffen – einen Teil der Treibhausgasemissionen gar nicht erst entstehen lässt, ist für die Unternehmen der Recyclingbranche eine Binsenweisheit.
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| Foto: Petra Hoeß, FABION Markt + Medien |
Beim Vergleich verschiedener Szenarien zur Behandlung von Kunststoffabfall fanden die Forscher heraus, dass die Verwertung von Kunststoff zu Regranulaten und neuen Kunststoffprodukten „signifikant zur Entlastung des Klimas“ beiträgt, informierte Dr.-Ing. Michael Heyde, Leiter Technik und Systementwicklung bei DSD. Wo eine werkstoffliche Verwertung nicht möglich oder unwirtschaftlich sei, stelle eine hochwertige Verwertung als Ersatzbrennstoff für Kraft- und Zementwerke eine Alternative dar.
Die schlechteste Option ist die Müllverbrennung: zum einen ist der Wirkungsgrad durchschnittlicher Müllverbrennungsanlagen (MVA) zu gering, zum anderen erzeugt dieser Weg der energetischen Nutzung von Kunststoff mehr Kohlendioxid (CO2) als er einspart. Fazit: Jede getrennt gesammelte Tonne Kunststoffverpackungen, die nicht mit dem Restmüll in die Verbrennung gelangt, verhindert die Entstehung von 1,26 Tonnen an Treibhausgasen.
Lesen Sie mehr in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 01/2010, Seite 14 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 07.01.2010 15:14
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