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Dass die Verwertung gebrauchter Kunststofferzeugnisse in Form von (Sekundär-)Rohstoffen, Produkten oder Energie – im Vergleich zur Verwendung von Primärrohstoffen – einen Teil der Treibhausgasemissionen gar nicht erst entstehen lässt, ist für die Unternehmen der Recyclingbranche eine Binsenweisheit.

Foto: Petra Hoeß, FABION Markt + Medien
Trotzdem liefern neue Studien Argumente für die Vorteile des Kunststoffrecycling. Jüngstes Beispiel ist eine Untersuchung des Heidelberger Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu), die im November von Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Duales System Deutschland GmbH (DSD) in Berlin vorgestellt wurde.

Beim Vergleich verschiedener Szenarien zur Behandlung von Kunststoffabfall fanden die Forscher heraus, dass die Verwertung von Kunststoff zu Regranulaten und neuen Kunststoffprodukten „signifikant zur Entlastung des Klimas“ beiträgt, informierte Dr.-Ing. Michael Heyde, Leiter Technik und Systementwicklung bei DSD. Wo eine werkstoffliche Verwertung nicht möglich oder unwirtschaftlich sei, stelle eine hochwertige Verwertung als Ersatzbrennstoff für Kraft- und Zementwerke eine Alternative dar.

Die schlechteste Option ist die Müllverbrennung: zum einen ist der Wirkungsgrad durchschnittlicher Müllverbrennungsanlagen (MVA) zu gering, zum anderen erzeugt dieser Weg der energetischen Nutzung von Kunststoff mehr Kohlendioxid (CO2) als er einspart. Fazit: Jede getrennt gesammelte Tonne Kunststoffverpackungen, die nicht mit dem Restmüll in die Verbrennung gelangt, verhindert die Entstehung von 1,26 Tonnen an Treibhausgasen.

Lesen Sie mehr in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 01/2010, Seite 14 ...

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

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Artikel vom: 07.01.2010 15:14
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