Das Recycling von Blei-Säure-Akkus funktioniert bestens und sichert Recyclingquoten von nahezu 100 Prozent. Bei alternativen Batterietechniken sieht das noch ganz anders aus, meint Leif Kubik *). Blei ist nach Gold das am besten recycelte Metall. Während die hohen Verwertungsquoten, die bei beiden Metallen nahe bei 100 Prozent liegen, für Gold unmittelbar einsichtig sind, verblüffen sie bei Blei selbst viele Fachleute.
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| Fotos: Berzelius |
Schlechtes Image aufgrund fehlender Informationen
Stichwort Fahrzeugbatterie. Die Bleibatterie, wie sie sich heute in jedem Automobil – vom Sportflitzer über die Familienkutsche bis zum 40-Tonner – befindet, wird von den Medien kaum mehr wahrgenommen. Spätestens seit Akkumulatoren auf Nickel- oder Lithium-Ionen-Basis ihren Einzug in Laptops, Handys und die Prototypen diverser Elektroautos gehalten haben, umweht die neue Technik der Nimbus von High-Tech und Fortschritt – die Bleibatterie ist vielen Redaktionen keine Zeile mehr wert. Das allerdings völlig zu Unrecht: Alle neu entwickelten Akkumodelle haben in ihren jeweiligen Anwendungsbereichen nicht nur ihre Berechtigung, sondern zum Teil auch eine große Zukunft. Bleibatterien sind aber aus unseren Kraftfahrzeugen dennoch nicht wegzudenken, da sie die sichere und kostengünstige Mobilität bei gleichzeitig umweltfreundlichem Recycling und Ressourcenschonung garantieren. Sie sind für ihren Einsatzzweck sowohl unter ökologischen als auch unter ökonomischen Gesichtspunkten die weitaus beste Wahl; ihr schlechtes Image beruht einzig auf fehlenden Informationen.
*) Zum Autor: Der studierte Regionalwissenschaftler arbeitet seit fünf Jahren als freier Journalist in Bonn. Schwerpunkt seiner Arbeit sind Umwelt- und Recyclingthemen.
Lesen Sie mehr in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 01/2010, Seite 28 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE / Leif Kubik
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Artikel vom: 07.01.2010 15:25
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