Hilpoltstein - Der Recyclingdienstleister Geld für Müll GmbH hat 2009 rund 371 Tonnen Büroabfälle vermieden und seinen Kunden für leere Patronen und Tonerkartuschen über eine Million Euro gezahlt. Das weist die jetzt veröffentlichte Umweltbilanz des Unternehmens für 2009 aus.
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| Foto: Christian Barth |
„Wenn wir das Leergut wieder aufbereiten, reduzieren wir damit den anfallenden Müll und schonen wichtige, nicht nachwachsende Ressourcen wie Öl, Kupfer oder Zink“, erklärt Ingo Wegner, Geschäftsführer der Geld für Müll GmbH. Nach Angaben des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (BAUM e.V.) gehen in Deutschland jährlich rund 55 Millionen Tintenstrahlpatronen und 8 Millionen Tonerkartuschen über die Ladentheke – Tendenz steigend.
Weil immer noch rund 90 Prozent der verbrauchten Kartuschen fälschlicherweise im Abfall landen, bedeuten die Druckermodule eine ernst zu nehmende Umweltschädigung. Dabei können die Leermodule ohne Qualitätseinbußen wiederbefüllt und in den Warenkreislauf zurückgeführt werden. Wegner verdeutlicht: „In Bildern ausgedrückt entsprechen die 2009 vermiedenen Abfälle einer Herde von 75 ausgewachsenen Elefanten. In 2010 möchten wir diese Menge natürlich noch einmal steigern“. Bereits gegenüber dem Jahr 2008 verzeichnet die Geld für Müll GmbH eine Steigerung der vermiedenen Abfälle um 61 Tonnen
Mit über 15.000 Leergutlieferanten zählt die Geld für Müll GmbH zu den deutschlandweit größten Unternehmen der Recyclingindustrie für verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Mit derzeit 26 Mitarbeitern erwirtschaftete die GmbH 2008 einen Jahresumsatz von rund 4,5 Millionen Euro. Quelle: Geld für Müll GmbH
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Artikel vom: 13.01.2010 10:53
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