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Seelow - Der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaik-Anlage ist im Jahr 2009 um durchschnittlich 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ergab eine online durchgeführte Meinungsumfrage über das Umfrageportal der Meine Solar GmbH. Die Onlineumfrage wurde vom September bis einschließlich November 2009 mit dem Ziel durchgeführt, auf Bundeslandebene die Preise von Solarstromanlagen zu ermitteln, ausschließlich von PV-Anlagen, die im Jahr 2009 in Betrieb genommen wurden.

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Verschiedene Gründe haben zur Durchführung der Studie veranlasst Gerade 2009 gilt als Jahr des großen Preissturzes bei Solarmodulen. Ausgelöst wurde dies aus einem Mix von Rezession, steigenden Überkapazitäten, der Finanzkrise, dem Einbruch des spanischen Marktes sowie der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zum Jahrsbeginn 2009. Der Fokus dieser Studie liegt insbesondere in der Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2009 und der Ermittlung des voraussichtlichen Durchschnittspreises für das Jahr 2010. Dieser wird üblicherweise aus dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres sowie der aktuellen Degression gemäß EEG ermittelt.

Fast 500 Probanden aus allen Bundesländern nahmen an der Umfrage über die aktuellen Preise von Solarstromanlagen teil und sorgten für ein aussagekräftiges Ergebnis. Der größte Teil der Probanden ist im Besitz von Solaranlagen auf Dächern. Das Ergebnis aus der Umfrage schafft einen Überblick über die Anlagenpreise von schlüsselfertigen Solarstromanlagen in den einzelnen Bundesländern. Lag der Durchschnittspreis bundesweit im Jahr 2008 noch bei 4.300 Euro/kWp für eine schlüsselfertige Solaranlage, liegt dieser im Jahr 2009 bei 3.450 Euro/kWp.

Das sind ca. 20 Prozent (850 Euro/kWp) weniger gegenüber dem Vorjahr. Die Durchschnittspreise dürften demnach im Jahr 2010 unter Bezugnahme der Degression (zwischen 9 und 11 Prozent) des aktuellen EEGs zwischen 3.000 Euro/kWp und 3.150 Euro/kWp liegen.

Zudem wurde in der Photovoltaikstudie ermittelt, aus welchen Ländern die installierten Solarmodule stammen. So stammt der größte Teil der Solarmodule mit über 58,95 Prozent aus deutscher Produktion, 35,81 Prozent aus Fernost und 5,23 Prozent aus anderen Ländern wie z.B. den USA. Zusätzlich ermittelt wurden der durchschnittliche spezifische Anlagenertrag sowie die preiswerteste und teuerste Solaranlage nach Leistungsklassen.

Allerdings erhalten seit Anfang 2010 Betreiber von Fotovoltaikanlagen weniger für ihren Solarstrom, da die Einspeisevergütung gesenkt wurde. Nach Angaben der EnBauSa GmbH gibt es bei kleineren Anlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt seit Januar neun Prozent weniger. Betreiber von kleinen Solarstromanlagen erhalten nun 39,14 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Bei Selbstnutzung des produzierten Stroms soll die Vergütung 25,01 ct/kWh betragen.

Die 41-Seitige Studie „Ermittlung der Preise von Solarstromanlagen 2009“ kann im Shop des Internetportals Photovoltaikstudie zu einem Preis von 139.- Euro zzgl. MwSt. erworben werden. Die Studie richtet sich an Hersteller, Händler, Solarteure/Installateure, Solarverbände sowie an Solaranlagenbetreiber und Solarinteressierte.

Quelle: Meine Solar GmbH

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Artikel vom: 13.01.2010 12:03
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