Bonn - Das Tauziehen um die Meldung der Planmengen für das erste Quartal 2010 hat vorerst ein Ende gefunden. Die Einigung der Dualen Systeme kommentierte der Präsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., Burkhard Landers: "Dabei war es erstaunlich zu beobachten, wie die ursprünglich gemeldeten Mengen sich offensichtlich in einer mehrstündigen Sitzung erheblich vermehrt haben."
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Nachdem die ersten Meldungen Mitte Dezember rund 200.000 Tonnen Leichtverpackungen ergaben, hatten sich die beteiligten neun Dualen Systeme darauf verständigt, neue Zahlen bis zum Stichtag 13. Januar zu melden, die dann am 21. Januar veröffentlicht werden sollten.
Der Geschäftsführer der Gemeinsamen Stelle sprach zwischenzeitlich von einer "bedrohlichen Schieflage" und konnte, so das Recycling-Magazin, auch einen Systemzusammenbruch nicht ausschließen.
Diese Nachmeldungen ergaben dann nach einem Bericht des EUWID eine Planmenge von 241.000 Tonnen Leichtverpackungen. Die Menge lag damit immer noch um rund 30.000 Tonnen unter der des ersten Quartals 2009.
Noch am 21. Januar trafen sich dann die Vertreter der beteiligten Dualen Systeme zu einer Sitzung der Gemeinsamen Stelle. Als Ergebnis dieser Krisensitzung wurde dann eine Planmenge von 281.510 Tonnen Leichtverpackungen für das erste Quartal 2010 verkündet. Das wären ca. 10.000 Tonnen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
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Artikel vom: 25.01.2010 10:35
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