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Paris - „Gerade in Frankreich besitzt der Elektromobilitätsmarkt enormes Potenzial: Der französische Staat plant z.B. bis 2015 rund 100.000 Elektrofahrzeuge für seine Behörden, Kommunen und Staatskonzerne zu erwerben. Bis 2015 soll ein landesweites System mit einer Million Ladestationen aufgebaut werden – über 1,5 Milliarden Euro will Paris in die Infrastruktur für die E-Revolution stecken. Deshalb etablieren wir mit der eCarTec Paris und dem begleitenden Kongress eine neue Plattform in Frankreichs Messelandschaft, die sich ausschließlich mit dem Thema Elektromobilität beschäftigt - eine solche Veranstaltung gibt es bis dato in Frankreich nicht,“ erklärt Robert Metzger, Geschäftsführer der MunichExpo GmbH und Veranstalter der eCarTec Paris.

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„Mit der eCarTec im April in Paris und der eCarTec im Oktober in München decken wir die beiden europäischen Elektromobilitäts-Hauptmärkte bestens ab - wobei Paris Anlaufstelle speziell für den französischen, spanischen und englischen Markt sein soll und die Veranstaltung in München sich an das restliche Europa richtet.“

Die Premiere der Elektromobilitätsmesse eCarTec 2009 in München war ein voller Erfolg: Knapp 200 internationale Aussteller und über 10.000 Besucher konnten begrüßt werden. Dieser Erfolgsweg wird nun auch im aufstrebenden Elektromobilitätsland Frankreich fortgeführt. Die Messeschwerpunkte der diesjährigen eCarTec vom 15. – 17. April 2010 in La Halle Freyssinet, Paris, sind Elektrofahrzeuge, Antriebs- und Motorentechnik, Speichertechnologien, Engineering & Zulieferung, Energie & Infrastruktur sowie Finanzen. Parallel findet zusätzlich eine Fachkonferenz zum Thema Elektromobilität statt.

Das Ziel des französischen Elektromobilitätsengagement ist - so der zuständige Staatsminister Jean-Louis Borloo -, "dass die französische Energie- und Automobilindustrie weltweit führend wird, C02-Emissionen zu reduzieren und damit umweltfreundliche Autos zu forcieren.“ Das Projekt umfasst 14 konkrete Aktionen – sie reichen von der Forschung im Batteriebereich, der Herstellung sauberer Autos bis zu einem bundesweiten Netz von Ladestationen. Es ist Teil des „grünen Plans“ für Frankreich, den Nicolas Sarkozy zur Verringerung des Klimawandels bereits angekündigt hat.

Borloo weiter: „Der Automobilsektor wird sich im Vergleich dazu, wie wir ihn seit Beginn des 20. Jahrhunderts kennen, grundlegend ändern. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren werden immer weniger Benzin verbrauchen und können in den Zentren von Großstädten aufgrund ihres Schadstoffausstoßes örtlich eingeschränkt werden. Parallel dazu kann das ökonomische Modell des Sektors durch das progressive Verschwinden des Eigentumsbezugs zwischen Nutzer und Fahrzeug umgestürzt werden. Durch die Entwicklung eigener Fahrzeuge kann umweltfreundliches Wachstum beschleunigt werden, dessen Grundlagen durch die Umwelt-Grenelle gelegt wurden: nachhaltiges Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen."

Für die Automobilindustrie und deren Zulieferer sowie für die Energiewirtschaft ergeben sich aus der Elektromobilität neue Geschäftsfelder und somit große Umsatzchancen: Vom Aufbau einer geeigneten Infrastruktur über die Produktion bis hin zur Betankung von Elektrofahrzeugen. Unternehmen, die zukünftig Umsatz mit der Elektromobilität generieren wollen, ist die eCarTec also eine absolute Pflichtveranstaltung um sich professionell zu präsentieren. Als Besucherzielgruppen werden in erster Linie Fachpublikum und Entscheider aus Politik und öffentlicher Hand sowie Endverbraucher, die sich mit der neuen Technologie vertraut machen wollen, angesprochen.

Quelle: MunichExpo GmbH

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Artikel vom: 26.01.2010 09:25
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