Bremen - Stromnetze geraten immer mehr an ihre Belastungsgrenzen - durch die ansteigende Stromeinspeisung aus dezentralen Erzeugungsanlagen wie z.B. Windenergieanlagen oder Blockheizkraftwerke, den wachsenden europäischen Stromhandel und die zukünftig notwendige Integration der Elektromobilität in die Netzinfrastruktur. Smart Grid-Technologien und Konzepte werden daher für die Stromversorgungsnetze bereits mittelfristig in Deutschland und Europa stark an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnen. In der Studie „Smart Grids (2. Auflage)“ von trend:research wird allein für den Netzbereich in Deutschland ein Marktvolumen von insgesamt 27 Mrd. Euro in 2020 für Smart Grid-relevante Technologien der Telekommunikation, Leistungselektronik und Informationstechnik prognostiziert. Die Leistungselektronik hat daran einen Anteil von 2 Mrd. Euro.
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| Grafik: trend:research |
Die Studie „Smart Grids (2.Auflage)“ nimmt diese Thematik auf und zeigt auf Basis einer Analyse der bestehenden Rahmenbedingungen und Anforderungen die Potenziale intelligenter Netze auf. Unter anderem werden die Rentabilität von Investitionen in Smart Grids-Konzepte sowie der Nutzen von Smart Grids-Anwendungen in ökonomischer und ökologischer Hinsicht betrachtet. Die Marktentwicklung von Smart Grids und die Durchdringung von Smart Grids-Technologien wird anhand verschiedener Prämissen wie bspw. der Netzlast und der Entwicklung des Netzaus- und -zubaus in drei Szenarien dargestellt. Die Marktvolumina von Technologien, Übertragungssystemen, Dienstleistungen und die Preisentwicklung der elektronischen Bestandteile werden prognostiziert und die Anforderungen, die Anlagen- und Netzbetreiber an die Technologien für Smart Grids stellen, aufgezeigt.
Anstieg der Marktvolumina
Im Referenzszenario von trend:research steigt das Marktvolumen für Smart Grid-relevante Leistungselektronik von derzeit etwa 7,5 Mrd. Euro auf rund 9,5 Mrd. Euro in 2020 an. Der durch die Umsetzung von Smart Grids hervorgerufene Anstieg im Referenzszenario bei der Leistungselektronik von 2 Mrd. Euro ist vergleichsweise stark. Durch die Investitionsunsicherheit der Netzbetreiber – unter anderem ausgelöst durch die Anreizregulierung – werden voraussichtlich erst nach 2015 umfangreiche Investitionen in Leistungselektronik realisiert. Der stärkste Anstieg der Investitionen findet in diesem Szenario ab 2017 statt.
Im konservativen Szenario 1 bleibt es bei einer zentralisierten Energieversorgung und Smart Grids weisen nur einen niedrigen Durchdringungsgrad auf. Das Marktvolumen steigt dann nur leicht auf etwa 7,9 Mrd. Euro an. Im progressivem Szenario 3 hingegen führt zukünftig eine stark dezentrale Energieeinspeisung zu einem hohen Durchdringungsgrad von Smart Grids und einem Anstieg des Marktvolumens bei Leistungselektronik auf rund 10,8 Mrd. Euro.
Insgesamt ist durch den Einsatz von Smart Grids im Referenzszenario von trend:research ein Marktvolumen bei Informations- und Kommunikationstechnologien, Telekommunikation, Leistungselektronik von 27 Mrd. Euro zu erwarten.
Die mehr als 1.000 Seiten umfassende Studie ist ab sofort verfügbar und kann für den Preis von 4.200 Euro bei trend:research bezogen werden. Das europaweite Potenzial von Smart Grids wird in der Studie „Smart Grids in Europa bis 2030“ (geplant) betrachtet. Darin werden unter anderem Markttreiber und Markthemmnisse in ausgewählten europäischen Ländern identifiziert, und die zu erwartenden Entwicklungspotenziale intelligenter Netze aufgezeigt.
Interessenten an der Studie können weitere Informationen erhalten bei trend:research GmbH, Institut für Trend- und Marktforschung, Parkstraße 123, 28209 Bremen, Tel.: 0421 / 43 73 0-0, Fax: 0421 / 43 73 0-11, E-Mail: presse@trendresearch.de, Internet: trendresearch.de. Quelle: trend:research GmbH
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