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Wien - In Österreich wurden gesetzliche Regelungen erlassen, die in den letzten Jahren zu einem nahezu vollständigen Ausstieg aus der Verwendung von (H)FCKW führten. Es sind jedoch nicht unerhebliche Mengen von (H)FCKW in langlebigen, noch in Verwendung stehenden Produkten enthalten, deren Entsorgung eine große Herausforderung darstellt. Die größten (H)FCKW-Bestände sind in Dämmmaterialien gebunden - der größte (H)FCKW-Altbestand befindet sich in Bauwerken. Darüber will jetzt eine Broschüre von klima:aktiv - einer Initiative des österreichischen Lebensministeriums - mit dem Titel "Nachhaltige (H)FCKW Entsorgung am Bau" informieren.

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klima:aktiv
Bei der Herstellung von (H)FCKW-geschäumten PU- und XPS-Dämmstoffen verblieb der Großteil des Treibmittels in den sich bildenden, geschlossenen Poren. Die dabei akkumulierte (H)FCKW-Menge entweicht langsam während der Nutzung über Diffusionsprozesse. Auch bei nicht fachgerechter Entsorgung gelangen diese in die Luft. Des Weiteren fallen (H)FCKW-hältige Abfälle bei Sanierungs- und Abbrucharbeiten an. (H)FCKW ist hauptsächlich in PU-Sandwichelementen für Wand- und Dachelemente im Industriebau und in XPS-Platten für Dach- und Perimeterdämmungen enthalten.

Es wird geschätzt, dass nahezu 80 Prozent der noch im Bestand beindlichen (H)FCKW-Mengen in Industriebauten, großen öffentlichen Gebäuden und Wohnbauten zu inden sind. Der Trend der zunehmenden thermischen Sanierungen im mehrgeschossigen Wohnbau bietet somit auch die Möglichkeit der umweltverträglichen (H)FCKW-Entsorgung.

Jede Sanierung birgt das Potential, durch eine umweltverträgliche Entsorgung (H)FCKW-hältiger Dämmmaterialien zum Klimaschutz und zum Schutz der Ozonschicht beizutragen. klima:aktiv zeigt, wie Problemstoffe erkannt und richtig entsorgt werden. Alle Informationen dazu sind im neuen Folder "Nachhaltige (H)FCKW Entsorgung am Bau" zu finden.

Quelle: klima:aktiv

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Artikel vom: 28.01.2010 11:55
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