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Der Neujahrsempfang des bvse, der vom Landesverband Bayern in München ausgerichtet wurde, stand ganz im Zeichen der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Persönlichkeiten aus der Entsorgungsbranche, der Politik und den Medien waren der Einladung der bvse-Landesvorsitzenden Christiane Neuhaus und des bvse-Hauptgeschäftsführers Eric Rehbock gefolgt.

Foto: Marc Weigert
Christiane Neuhaus wertete den Neujahrsempfang als „gute Gelegenheit“, einmal inne zu halten, sich auszutauschen und neue Denkanstöße zu erhalten. 2009 bezeichnete die bvse-Landesvorsitzende als „schwierig“, erwartet aber, dass sich die Unternehmen im neuen Jahr aus der Krise herausarbeiten werden. Es werde sicher nicht „steil bergauf“ gehen, da erhebliche konjunkturelle Risiken vorhanden seien. Aber es ergeben sich auch wieder neue Chancen und „es liegt an uns selbst, diese zu ergreifen und unsere Unternehmen erfolgreich auszurichten.“

Die diesjährige Neujahrsansprache hielt Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Wirtschaftsministerium und Mitglied des Landtags. Die FDP-Politikerin betonte, dass das Gespräch mit den Partnern aus der Wirtschaft für sie „ein unverzichtbarer Bestandteil“ der Politik sei. „Dieser Dialog hat sich gerade in der stürmischen Zeit der Wirtschafts- und Finanzkrise bewährt. Und ich bin mir sicher, dass dieses Klima des guten Miteinanders auch die vor uns liegende Phase weiterer Erholung begleiten und stützen wird“, machte Hessel den Teilnehmern der Veranstaltung Hoffnung.

„Der Mittelstand wird gebraucht“
Die Staatssekretärin ließ keinen Zweifel daran, dass gerade die mittelstän­dischen Unternehmen der Recycling- und Entsorgungswirtschaft für Deutschland und ein High-Tech-Standort wie Bayern immer wichtiger werden. Hessel verwies dabei auf den Umstand, dass der Verbrauch und die Preise von Rohstoffen weltweit schon wieder steigen. Die natürlichen Rohstoffvorkommen seien vielfach begrenzt. Das nationale Rohstoffmanagement müsse deshalb die Sicherung der Rohstoffversorgung mit dem Umweltschutz und dem unmittelbaren ökonomischen Nutzen zusammenführen. Dazu brauche es politische Initiativen und die Schaffung langfristig stabiler Rahmenbedingungen, vor allem auf europäischer Ebene.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 02/2010, Seite 7 ...

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

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Artikel vom: 01.02.2010 13:40
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