Beim "8. Elektronik-Altgeräte-Tag" Anfang Dezember plädierten Vertreter von Bundesumweltministerium und Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) für die geteilte Produktverantwortung und realistische Sammelziele.
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| Foto: bvse |
Durch das Recycling zurückgewonnener Metalle und Edelmetalle, die in einigen Bereichen die einzige heimische Rohstoffquelle bildeten, seien erhebliche Kohlendioxid-Einsparungen möglich. So könne der Sekundärprozess pro erzeugter Tonne Kupfer rund 1,2 Tonnen CO2 einsparen - 41 Prozent weniger als bei der Primärproduktion. Aluminium kann laut Habel sogar fast verlustfrei recycelt werden, da im Recyclingprozess 11,1 Tonnen CO2 pro Tonne Aluminium - im Vergleich zur Erzeugung aus Primärrohstoffen - gar nicht erst entstehen; die Ersparnis betrage 94 Prozent. Die Sekundärrohstoffgewinnung aus Abfällen sei daher aktiver Klimaschutz. „Die Rückführung von Elektronik-Altgeräten darf daher aus heutiger Sicht nicht mehr als Entsorgungsproblem gesehen werden, sondern ist eben zum unverzichtbaren Teil der Rohstoffversorgung für die produzierende Industrie - und zur Tragsäule einer CO2-armen Produktion geworden“, betonte der Referent.
Lesen Sie mehr in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 02/2010, Seite 16 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 01.02.2010 13:53
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