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Lange Warteschlangen vor den Recyclinghöfen und eine oft schleppende Abfertigung der angelieferten Wertstoffe: Der Abfallwirtschaftverband Nordschwaben hat sich dieses Problems technisch angenommen und seine Durch­laufzeiten dadurch enorm verkürzt.

Foto: Datalogic Mobile Germany
Als Körperschaft von Dillingen an der Donau und Donau-Ries entstand der Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben 1977 mit dem Zusammenschluss dieser beiden bayerischen Landkreise zu einem kommunalen Zweckverband. Das Leistungsspektrum des erfahrenen Dienstleisters mit über 200 Mitarbeitern umfasst heute 45 Recyclinghöfe, 300 Containerstationen, 80 Grünabfallplätze sowie eine Deponie. Bei einem Gesamtaufkommen von rund 150.000 Tonnen pro Jahr, davon etwa 35.000 Tonnen Hausmüll und 9.000 Tonnen Gewerbeabfälle, steht den 226.000 Landkreiseinwohnern eine optimale Infrastruktur für das Sammeln von Papier, Glas, Bioabfällen, Kunststoffen, Metallen, Batterien, Sperrmüll und andere Wertstoffen zur Verfügung. Die Problemmüllentsorgung ist sogar kostenlos.

Digitale Erfassung, automatische Quittierung
Um die Abfertigung und die Bearbeitungsprozesse in ihren Recyclinghöfen zu vereinfachen, setzt der AWV Nordschwaben auf eine innovative Gerätelösung, die von dem internationalen Computerhersteller Datalogic Mobile entwickelt wurde. Die integrierte Software stammt von dem deutschen Unternehmen OTT Software – mobile solutions aus Halblech im Allgäu.

Mit dem „Datalogic Jet“, einem Windows gestützten PDA, sowie dem „Bixolon“, einem portablen Drucker von Samsung, können die Mitarbeiter des AWV Nordschwaben die Art und Menge des Abfalls sofort bei der Anlieferung digital erfassen und eventuelle Gebühren gleich an Ort und Stelle erheben und quittieren. Das Ausfüllen von Papierformularen und die Übertragung der aufgenommenen Daten in ein extra Computerprogramm seien nicht mehr nötig, verspricht der Vertreiber. Bei der Abwicklung eines Auftrags müsse der Mitarbeiter nicht mehr zwischen den Abladestellen und dem Verwaltungshäuschen auf dem Recyclinghof hin und her rennen. Fehler, wie sie sich oft durch schlecht zu lesende handschriftliche Notizen einschleichen, ließen sich vermeiden.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 02/2010, Seite 18 ...

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

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Artikel vom: 01.02.2010 14:05
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