Zwei Unternehmen in Europa können der Glasindustrie demnächst aufbereitete Altglasscherben liefern, die nahezu frei von Bleiglas und Glaskeramik sind.
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| Foto: Austria Glas Recycling / Fotostudio Helmreich |
Nicht nur Glaskeramik in den aufbereiteten Altglasscherben ist für die Hersteller von Behälterglas und Flachglas ein Störfaktor: Im Glasrecycling verursacht Glaskeramik oft erhebliche Schäden, angefangen bei Problemen in der Produktion, die zu Stillständen führen können, bis hin zu extremen Qualitätseinbußen im Glasprodukt. Grund: Glaskeramik ist hitzebeständiger als „echtes Glas“; nicht geschmolzene „Splitter“ führen im neu produzierten Glas zu Einschlüssen und Spannungen, wodurch das Glas springen könnte.
Bleihaltiges Glas fordert die Hersteller von Glaserzeugnissen ebenfalls heraus. Weil in Europa die Grenzwerte für das als gesundheitsgefährdend eingestufte Blei in Produkten heruntergeschraubt wurden (zum Beispiel RoHS-Richtlinie, Richtlinie 94/62/EG bei Verpackungen), darf Bleiglas nicht zusammen mit Glasverpackungen wie Flaschen und Marmeladengläsern in das Altglas gelangen. Diese Bestimmungen sind europaweit gültig und müssen von den Glashütten eingehalten werden.
Die Lösung
Nach Meinung der BT-Wolfgang Binder GmbH kann das neue Sortiersystem des Typs REDWAVE XRF-G diese Probleme lösen, indem es sowohl Glaskeramik als auch bleihaltiges Glas in einem Verfahrensschritt aus dem Altglasstrom separiert.
Lesen Sie den ganzen Artikel in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 02/2010, Seite 28 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 01.02.2010 14:13
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