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Wien - Nach der letzten Hochrechnung der ARA Altstoff Recycling Austria AG war der Sammeleifer der heimischen Haushalte auch im Krisenjahr 2009 ungebrochen. Den größten Zuwachs verzeichnete die ARA bei den Kunststoffverpackungen. 134.000 Tonnen sammelten die ÖsterreicherInnen in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken. Das entspricht einer deutlichen Steigerung von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

ARA Sammelergebnis 2009
Grafik: Altstoff Recycling Austria AG
Mit 0,1 Prozent Zuwachs zeigt auch die getrennte Sammlung von Metallverpackungen einen leichten Anstieg. Insgesamt wurden 2009 rund 32.000 Tonnen Metall gesammelt.

Die Altpapiersammlung gerät in Krisenzeiten naturgemäß besonders unter Druck, da sich Rückgänge im Werbevolumen auf das Gesamtaufkommen auswirken. Betrachtet man jedoch ausschließlich die Verpackungssammlung unter Ausschluss der Zeitungen, Zeitschriften etc., zeigt sich 2009 lediglich ein geringer Rückgang von 0,5 Prozent.

ARA Vorstandssprecher Dr. Christoph Scharff analysierte: „Dass die Österreicherinnen und Österreicher trotz der Wirtschaftskrise weiterhin ihre Verpackungen so fleißig getrennt sammeln, verdient Anerkennung. Es zeigt, wie wichtig die Mülltrennung geworden ist, und auch, wie gut sie in den Alltag integriert ist. Gerade zu Weihnachten mit hohem Verpackungsaufkommen hat die getrennte Verpackungssammlung ihre Belastungsprobe bestanden.“

Stärker von der Konjunktur betroffen war das Verpackungsaufkommen aus Betrieben: Hier waren Rückgänge bis zu 10 Prozent zu verzeichnen. Die Gesamtleistung der ARA AG aus Haushalten, Handel, Gewerbe und Industrie erreichte 2009 219.000 t Leichtverpackungen, 41.000 t Metalle und 339.000 t Papierverpackungen.

Quelle: Altstoff Recycling Austria AG

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Artikel vom: 05.02.2010 11:19
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