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Für Ruggero Alocci von Alocci Rappresentanze Industriali verläuft die Erholung der Weltwirtschaft in den einzelnen Regionen unterschiedlich schnell. Angestoßen wurde sie durch politische Impulse, eine Zinsrate auf Rekordtiefstand und die öffentliche Unterstützung des Finanzsektors. Gleichzeitig existieren Anzeichen, dass sich der private Konsum etabliert, zumindest in entwickelten Volkswirtschaften.

Foto: SR
Genua – Die Rohstoffpreise sind während dieser Erholungsphase stark gestiegen, obwohl im Allgemeinen hohe Bestände vorhanden waren. Für das laufende Jahr wird erwartet, dass der Aufwärtsdruck mäßig sein wird. Die Grunddaten des Stahlmarktes lassen für die kommenden Monate keine weiteren Preissteigerungen erwarten.

In Italien haben die Werke um den 10. Januar herum wieder mit der Produktion begonnen, allerdings bei einer nur geringen Auslastung. Die schwierigen Wetterverhältnisse haben die Schrottverfügbarkeit auf niedrigem Niveau gehalten und die Stahlhersteller nutzten die Preise als Anreiz dafür, die benötigten Mengen zu erhalten. Die Schrottpreise erhöhten sich um etwa EUR 25 pro Tonne für die Verträge mit französischen und deutschen Anbietern, wobei auf dem Inlandsmarkt Sonderpartien auch zu besseren Konditionen gekauft wurden.


Die offiziellen Durchschnittspreise der Stahlwerksvereinigung im Januar (EUR/Tonne):

Neue Blechabfälle E 8:
• aus Italien: 220
• aus Frankreich: 230
• aus Deutschland: 230

Shredder E 40:
• aus Italien: 230
• aus Frankreich: 230
• aus Deutschland: 230

Abbruchschrott E 3:
• aus Italien: 205
• aus Frankreich: 220
• aus Deutschland: 220

Roheisen/HBI
Die neuen Angebote für Lieferungen im März sollen bei USD 400 bis 420 pro Tonne CIF liegen, aber die Käufer zögern noch, neue Mengen zu kaufen. Die letzten HBI-Angebote waren bei rund USD 350 pro Tonne CIF angesiedelt.

Stahl
Die Preise für Flach- und Langstähle sind ein wenig gestiegen, aber das größte Problem sind die fehlenden Absatzmöglichkeiten.

Quelle: Alocci Rappresentanze Industriali

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Artikel vom: 05.02.2010 12:44
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