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Bonn-Bad Godesberg - Über lange Zeit ungenutzte (und ungepflegte) Flächen und Gebäude sind in deutschen Städten keine Seltenheit mehr. Dabei spricht in Zeiten einer "Renaissance der Stadt" viel dafür, diese Flächen neu für das Wohnen, Arbeiten und Einkaufen oder für neue Frei- und Möglichkeitsräume in der Stadt zu reaktivieren und damit zugleich den Flächenverbrauch an den Stadträndern einzudämmen. Von allein geht dies jedoch nicht, daran ändern auch die übers Land verteilten "Leuchtturmprojekte" auf ehemaligen Brachen nichts.

Aufgelassene Fabrikhalle
Foto: Pixelio / Marco Barnebeck
Dringend erforderlich sind neue Zugänge zu einem systematischen Flächenrecycling und ein Abbau vorhandener Barrieren. Das aktuelle Heft 1.2010 der Zeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" beleuchtet den Prozess des Brachflächenrecyclings näher, besonders auch die dabei mitwirkenden Akteure. Es stellt innovative Instrumente und Formen der Flächenreaktivierung vor und zeigt darüber hinaus an internationalen Beispielen, welche Bedeutung das Flächenrecycling inzwischen auch in anderen Ländern für die Stadtentwicklung hat.

Inhaltsübersicht und Kurzfassungen der Beiträge können unter bbsr.bund.de eingesehen werden.

Das Heft "Informationen zur Raumentwicklung (IzR), Heft 1.2010: Neue Zugänge zum Flächenrecycling" wird herausgegeben vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und hat die ISSN 0303-2493.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Artikel vom: 16.02.2010 09:55
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