Augsburg - Das bifa Umweltinstitut (bifa) untersucht die Nutzung von Fernwärme aus Müllverbrennungsanlagen (MVA) für die Erzeugung von Kälte. Die Studie bietet einen umfassenden Blick auf die Voraussetzungen und Möglichkeiten der Kältetechnik sowie auf thermisch betriebene Kälteerzeugung in der Praxis. An der Machbarkeitsstudie beteiligten sich fünfzehn MVA in Bayern. Die Ergebnisse sind jetzt im bifa-Text Nr. 43 erschienen.
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| Foto: bifa Umweltinstitut |
Die Studie zeigt die Möglichkeiten bayerischer MVA zur Kälteproduktion auf und bietet effektive Maßnahmen zur Steigerung der energetischen Effizienz von MVA. Dargestellt werden die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen des Einsatzes von thermisch angetriebenen Kältemaschinen, verfügbare Technologien zur zentralen und dezentralen Kälteerzeugung sowie für den Transport von Kälte. Schließlich wird das Potenzial für die Anwendung dieser Techniken unter verschiedenen Rahmenbedingungen untersucht. Bislang werden über Fernwärmenetze bereits Absorptionskältemaschinen mit einer gesamten Leistung von knapp 15 MWh versorgt, ein Großteil davon allerdings in Dampfnetzen. Derzeit sind konkrete Bemühungen im Gange, thermisch getriebene Kältemaschinen in Heißwassernetzen zum Einsatz zu bringen, um die Netzauslastung zu erhöhen, allerdings nicht in dem Maße wie in der Studie hierfür Potenziale ermittelt wurden.
Detaillierte Ausführungen und Ergebnisse sind zu finden im bifa-Text Nr. 43 mit dem Titel „Steigerung der Energieeffizienz bayerischer MVA durch Fernkältenutzung: Machbarkeitsstudie über alle bayerischen MVA“. Er ist bei ASK-EU als PDF-Download(7,50 Euro) oder direkt beim bifa als Printversion (15,00 Euro) erhältlich. Quelle: bifa Umweltinstitut GmbH (bifa)
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Artikel vom: 18.02.2010 09:45
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