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Wien - Bei der Aktion Trennungsprämie der UFH Umweltforum Haushalt GmbH (UFH) wurden 33.000 alte Kühlgeräte durch neue energieeffiziente A++ Geräte ersetzt. Damit wurden 8,26 Mio. kWh Energie beziehungsweise 1.339 Tonnen CO2 eingespart. Eine Nachfolgeaktion soll bereits im April starten.

Küche mit altem Kühlschrank
Foto: Pixelio / Michael Bührke
"Die Trennungsprämie ist eine Aktion, die sowohl die Geldbörse als auch die Umwelt schont", so Umweltminister Niki Berlakovich, "und die ersten Ergebnisse zeigen: Sie ist ein voller Erfolg!" Durch die Aktion wird der österreichische Energiebedarf um 8,26 Millionen kWh gesenkt. Denn der Energiebedarf der Altgeräte, die im Durchschnitt 15 Jahre alt sind, beläuft sich auf 14.111 MWh pro Jahr. Der Energiebedarf für die ausgetauschten Neugeräte ist mit 5.848 MWh wesentlich niedriger. Die eingesparte Differenz von 8.263 MWh entspricht einer Jahresleistung von zwei kleinen Laufkraftwerken oder dem durchschnittlichen Jahresbedarf von 1.900 Haushalten.

1,5 Mio.Kühl- und Gefriergeräte sind älter als 10 Jahre

Umweltminister Niki Berlakovich erklärt: "Deshalb begrüßen und unterstützen wir die UFH-Aktion, die den Tausch von alten Energiefressern gegen neue energieeffiziente Geräte fördert, weil damit auch große Mengen CO2 eingespart werden."

Großes Potential besteht jedenfalls. 1,55 Millionen Kühl- und Gefriergeräte sind in Österreich älter als 10 Jahre. Bei Austausch all dieser Geräte könnten etwa 300.000 Millionen kWh eingespart werden. Die sichdaraus ergebende CO2-Einsparung beträgt 50.000 Tonnen pro Jahr oder etwa 750.000 Tonnen auf deren Lebensdauer gerechnet.

Das UFH zieht ein höchst erfolgreiches Resümee über die Aktion Trennungsprämie. Von September bis Dezember 2009 förderte das UFH den Tausch von alten Kühl- und Gefriergeräten gegen neue, energieeffiziente A++ Geräte mit der Trennungsprämie, die bis zu 100 Euro pro Gerät betrug. Mag. Erich Scheithauer, Vorstandsvorsitzender der UFH Privatstiftung, kann den Erfolg auch mit Zahlen dokumentieren: "Von den 37.000 Anträgen, die bis Ende Jänner 2010 eingereicht wurden, haben wir bereits 32.816 ausbezahlt - und damit das geplante Förderbudget um rund 20 Prozent auf 2,94 Millionen Euro aufgestockt." Österreichs 3,54 Millionen Haushalte tauschten im Aktionszeitraum 8.186 Kühlschränke, 7.251 Kühl- und Gefrierkombinationen, 12.847 Gefrierschränke sowie 4.532 Kühltruhen.

Trennungsprämie auch für andere Haushaltsgeräte geplant

Großes Energie- und CO2-Einsparpotenzial findet sich auch bei anderen Haushaltsgeräten. Deshalb startet das UFH eine neue Aktion Trennungsprämie. "Damit wollen wir erreichen, dass Konsumentinnen und Konsumenten sich von alten Großgeräten trennen, die im Durchschnitt eine Lebensdauer von 15 Jahren haben, und sie durch neue energieeffiziente Maschinen ersetzen", erklärt Dr. Helmut Kolba, Geschäftsführer UFH Umweltforum Haushalt GmbH & Co KG, das Aktionsziel. Es werden immer nur Geräte der höchsten Energieeffizienzklasse gefördert.

Umsätze im Handel um über 20 Prozent gestiegen

Der Handel hat bereits die Trennungsprämie für Kühlgeräte unterstützt und wird das auch bei der neuen Aktion machen. "Schließlich konnten wir die Umsätze für Kühl- und Gefriergeräte im Aktionszeitraum um über 20 Prozent steigern und so auch die Wirtschaft ankurbeln", freut sich Ing. Wolfgang Krejcik, Obmann des
Bundesgremiums Radio und Elektrohandel in der Wirtschaftskammer Österreich. "Diese Aktion hat das Bemühen unserer geschulten Verkäufer mehr als unterstützt, beim Kauf eines Kühlgerätes verstärkt auf die Energiebilanz hinzuweisen, denn innerhalb von ein bis zwei Jahren ist der Mehrpreis eines Energiesparmodells durch den geringeren Stromverbrauch für den Konsumenten meist schon verdient!"

Quelle: OTS

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Artikel vom: 23.02.2010 12:06
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