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Brüssel - Für die weltweite Energieversorgung bleibt die Kernkraft mittelfristig unverzichtbar. Darauf haben der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament, Werner Langen, und der Vorsitzende des Industrie- und Energieausschusses, Herbert Reul (CDU), hingewiesen. "Allein in China und Indien sind 25 Kraftwerke in Bau. Und die USA planen ebenfalls neue Reaktoren. Deutschland darf sich nicht von dieser Zukunftstechnologie verabschieden", so die beiden Politiker.

Kernkraftwerk Cattenom
Foto: Pixelio / Achim Lückemeyer
US-Präsident Obama kündigte an, das Budget für den Ausbau der Kernenergie in den USA von 18 auf 54 Milliarden Dollar anzuheben. "Moderne Kraftwerkstechnologie kann dabei helfen, den weltweiten Energiebedarf möglichst klimaschonend zu decken. Wenn drei der wichtigsten Wirtschafts- und Wachstumsregionen der Welt auf Kernkraft setzen, bedeutet das auch Exportchancen für europäische Technologie. Das darf man nicht vom Tisch wischen", sagten die CDU-Europaabgeordneten.

"Mit erneuerbaren Energien alleine können Industrieländer ihre Energieversorgung auf mittlere Sicht nicht stemmen. Für sichere Energieversorgung und optimalen Klimaschutz brauchen wir die Kernkraft noch eine ganze Weile. Das gilt auch für Europa, wo nicht überall Wind-, Wasser- und Sonnenenergie erzeugt werden kann", so Langen und Reul.

Quelle: CDU/CSU-Gruppe in der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament

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Artikel vom: 24.02.2010 08:45
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