Augsburg - Das bifa Umweltinstitut hat gegenüber dem Klimasekretariat der Vereinten Nationen zu einer von der Weltbank eingereichten Methodik zur Durchführung von CDM-Projekten im Bereich Recycling eine Stellungnahme abgegeben. Nach Ansicht des Instituts gehen die bisherigen Vorschlag nicht weit genug. Das UN Klimasekretariat (UNFCCC) setzt Rahmenbedingungen und Regeln für CDM-Projekte fest und berücksichtigt dabei Vorschläge von Experten zur Verbesserung der Bilanzierungsmethodiken.
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| bifa Umweltinstitut |
„Wir begrüßen den Vorstoß der Weltbank, jedoch geht uns dieser Vorschlag nicht weit genug. Wir haben deshalb bereits Vorschläge zur Optimierung der Methodik eingereicht.“ so Wolfgang Rommel, Geschäftsführer des bifa Umweltinstituts. Nach Einschätzung von bifa wird beim Weltbank-Vorschlag das Potenzial von Recyclingprojekten nicht ausgeschöpft. Die im bislang vorliegenden Entwurf angeführten THG-Einsparpotenziale müssen nach Meinung von bifa „nach oben“ korrigiert werden, um den Erkenntnissen aus ökobilanziellen Betrachtungen besser Rechenschaft zu tragen. Dies würde die Attraktivität der Methodik anheben und wäre dann zur effektiven, weltweiten Förderung von Recyclingaktivitäten geeignet.
Emissionsreduktionszertifikate – und damit auch die CER/ERU Mengen, die aus einem CDM/JI-Projekt erwartet werden können – müssen auf Basis einer UN-seitig genehmigten Methodik berechnet werden (so genannte „Baseline-Berechnung“). Daher ist die Existenz einer genehmigten Methodik Voraussetzung für die Anmeldung einer CDM/JI-Projektaktivität.
Durch einen engen Dialog mit dem Klimasekretariat erhofft sich das bifa eine Lösung, die der Umwelt und der Recyclingwirtschaft gerecht wird. Die
Stellungnahme des bifa Umweltinstituts zur Methodik soll unter cdm.unfccc.int eingesehen werden können. Quelle: bifa Umweltinstitut
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Artikel vom: 24.02.2010 10:17
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