Bonn - Im vergangenen Jahr haben die türkischen Stahlwerke 15,4 Mio. Tonnen Schrotte importiert, das waren rund 12 Prozent weniger als im Jahr 2008, in dem 17,5 Mio. Tonnen eingeführt wurden. Da China im vergangenen Jahr 13,7 Mio. Tonnen Schrott eingeführt hat, war die Türkei wieder der weltweit größte Schrottimporteur, berichtet der bvse Branchendienst schrott-info.de.
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| Foto: Marc Weigert |
Guschall-Jaik weist außerdem darauf hin, dass in der Türkei inzwischen weitere Flachstahlkapazitäten aufgebaut worden seien, wodurch zwar der Roheisenbedarf, nicht aber der Schrottbedarf gestiegen ist. Obwohl die Türkei im vergangenen Jahr insgesamt über 2 Mio. Tonnen weniger importiert hat, sind jedoch die Zukäufe aus der EU um lediglich 1,5 Prozent bzw. um 111.750 Tonnen gesunken. Die Europäische Union sei daher nach wie vor der bedeutendste Schrottlieferant für die türkischen Stahlwerke, betont Birgit Guschall-Jaik vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. Quelle: schrott-info.de
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Artikel vom: 25.02.2010 10:49
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