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Köln - Roland Stroese, Mitglied des Vorstands der Interseroh SE, hat die grundsätzliche Verständigung der sechs führenden Systembetreiber der dualen Systeme auf einheitliche und verbindliche Qualitätsstandards für ein nachhaltiges und sicheres Verpackungsrecycling begrüßt. Der Vorschlag werde nun zur Prüfung beim Kartellamt eingereicht.

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Stroese sagte nach der Sitzung: „Wir haben einen ersten wichtigen Schritt getan, um innerhalb der Branche faire und verlässliche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und das duale System weiter voran zu bringen. Es freut uns, dass die wichtigsten Wettbewerber unserer Argumentation gefolgt sind.“ Die Einigung werde – vorbehaltlich der Zustimmung durch das Kartellamt – dazu beitragen, die lizenzierten Mengen im dualen System sukzessive zu steigern.

In der letzten Sitzung der Clearingstelle hatten sich die Systembetreiber Duales System Interseroh (DSI), Duales System Deutschland, BellandVision, Eko-Punkt, Veolia Umweltservice Dual und Zentek auf ein einheitliches Verständnis zur praktischen Umsetzung von Branchenlösungen und die Bestellung eines gemeinsamen Wirtschaftsprüfers geeinigt. Außerdem verständigten sich alle neun Systembetreiber auf einen Kompromiss für die Ausgleichszahlungen 2008 sowie auf eine Neuregelung zur künftigen Verrechnung der Entsorgungsentgelte in der Clearingstelle. Roland Stroese: „Wir haben von Anfang an gesagt, dass es unsere Aufgabe als Systembetreiber ist, einen wesentlichen Beitrag zur rechtskonformen Umsetzung der fünften Novelle der Verpackungsverordnung zu leisten.“

Stroese bedauerte, dass sich drei Wettbewerber nicht dazu durchringen konnten, die verbindlichen Qualitätsstandards zu akzeptieren: „Ich kann nicht nachvollziehen, dass einige sich immer noch schwer tun, eine Qualitätslösung mit gleichen Spielregeln für alle zu unterschreiben – zumal diese dem Kartellamt noch zur Prüfung vorgelegt wird.“

Stroese betonte, dass die jetzige Vereinbarung eine im Sinne der ehrlichen und seriösen Kunden und für die Funktionsfähigkeit des gesamten Systems sei. Die Einführung der Gelben Tonne 1991 als privatwirtschaftlich organisiertes Recyclingmodell habe zu einem Entwicklungs- und Technologieschub geführt, der Deutschland zum Recyclingland Nummer Eins gemacht habe.

Quelle: Interseroh SE

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Artikel vom: 01.03.2010 10:39
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