Home / Top-News Abfall / Waste Kreislaufwirtschaft / Recycling Management Energie / Energy Märkte / Markets Unternehmen / Companies Forschung / Research Politik / Policy Recht / Law
Archiv
Zurück Impressum
 

Bad Honnef - Die größten bundesweit tätigen Verbände der Recycling- und Entsorgungswirtschaft wollen gemeinsam für den noch jungen Ausbildungsberuf „Fachkraft Kreislauf- und Abfallwirtschaft“ werben. Bereits seit 2002 existiert dieser moderne Beruf als eine der vier Säulen der Umwelttechnischen Berufe. Bis heute ist die Anzahl der Auszubildenden nicht zufriedenstellend. Nur etwa 200 junge Menschen entscheiden sich durchschnittlich jährlich, in der Recycling- und Entsorgungswirtschaft den gewerblich-technisch ausgerichteten Beruf zu ergreifen.

Dokumentenmanagement
Foto: Pixelio / Harald Reiss
Dies wurde zum Anlass genommen, um unter den Mitgliedsunternehmen der Verbände eine Umfrage über den Bekanntheitsgrad der Fachkraft Kreislauf- und Abfallwirtschaft, die Anzahl der Auszubildenden, die Hemmnisse für eine Ausbildung und die Möglichkeit der Verbundausbildung durchzuführen. Zudem wurde erhoben, ob die Unternehmen ggf. einen Änderungsbedarf sehen. Die Ergebnisse zeigten ein interessantes Bild: Die Möglichkeiten für eine Ausbildung wurden zwar überwiegend als positiv bewertet, jedoch wird in weniger als 50 Prozent der Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligten, die Fachkraft ausgebildet und in etwa 12 Prozent der Unternehmen ist der Beruf noch immer nicht bekannt.

Experten der beteiligten Verbände haben sich nun zunächst einstimmig dafür ausgesprochen, den Beruf mit samt seinen Möglichkeiten in den Betrieben nochmals zu bewerben sowie die Vorzüge der Verbundausbildung zu thematisieren. Gemeinsam soll durch die Internetplattformen der Verbände auch auf die dezentral vorhandenen Berufsschulen aufmerksam gemacht werden. Die Verbandsvertreter sind sich einig: „Die Auszubildenden von heute sind unsere erforderlichen Fachkräfte von morgen. Diese Ressourcen dürfen nicht vergeudet werden.“

Unterzeichner der Werbeaktion sich der Bundesverband der deutsche Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE), die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrcycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. (BDSV), der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bdsv), der Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im VKU (VKS) und der Verband deutscher Metallhändler e.V. (VDM).

Quelle: BDE, BDSV, bvse, VKS im VKU, VDM

Ähnliche Artikel:

Artikel vom: 04.03.2010 10:55
Zurück   
© MSV Mediaservice & Verlag GmbH, Bergstr. 16, D-82239 Biburg
Sekundär-Rohstoffe