Berlin – „Der vorliegende Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zeigt deutlich den Willen zu mehr Klima- und Ressourcenschutz, was der VKS im VKU begrüßt und mit Nachdruck unterstützt“, kommentiert Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des VKS im VKU, den Arbeitsentwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes des Bundesumweltministeriums (BMU).
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| VKS im VKU |
Siechau gibt allerdings zu bedenken, dass in den kommenden Monaten andere noch offene Fragen zur Zuständigkeit, die der Arbeitsentwurf aufwirft, diskutiert und geklärt werden müssen.
Der VKS im VKU unterstützt die Bestrebungen hin zu mehr Recycling und zur Schonung der natürlichen Ressourcen, die der Gesetzesentwurf entsprechend der EU-Abfallrahmenrichtlinie aufgreift. Der ebenfalls in der Richtlinie formulierte Grundsatz der Autarkie und Nähe sollte auch die weitere Diskussion um den Arbeitsentwurf leiten. „Die kommunale Abfallwirtschaft ist ein Garant für die Umsetzung dieses Näheprinzips. Wird dieses nicht gelebt, sehen wir die Gefahr eines europaweiten Mülltourismus, der mit einem ernst gemeinten Klimaschutz nicht zu vereinbaren ist“, so Siechau. „Der VKS im VKU wird den Entwurf kritisch prüfen, um die Interessen der kommunalen Entsorgungswirtschaft im nun anstehenden Gesetzgebungsverfahren durch eine fundierte und sachgerechte Diskussion zu vertreten.“
Der Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im VKU vertritt die Interessen der kommunalen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung und der damit zusammenhängenden Betriebszweige und Dienstleistungen. Quelle: Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im Verband kommunaler Unternehmen e.V.
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Artikel vom: 05.03.2010 07:47
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