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Wien - Finanzielle Mittel, die Industriestaaten Entwicklungsländern zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Anpassung daran zur Verfügung stellen, fehlen dann oft bei der „klassischen“ Entwicklungshilfe - so eine Studie des World Ressource Institute (WRI). In der Studie wird aufgelistet, welche Länder wie viel Geld zur Verfügung stellen, ob es sich um kurzfristige oder langfristige finanzielle Beiträge handelt und wie die Finanzierungsmechanismen funktionieren.

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World Ressource Institute
Die StudienautorInnen kommen zu dem Schluss, dass viele der für die Bekämpfung des Klimawandels zugesagten finanziellen Unterstützungen sowieso für andere Bereiche der Entwicklungshilfe gedacht waren und nun für Maßnahmen gegen den Klimawandel herangezogen werden. Es wurden also kaum neue, zusätzliche Mittel in die Hand genommen, sondern nur die Priorität der Entwicklungshilfe auf die Bekämpfung des Klimawandels und Anpassung an den Klimawandel gelenkt. Außerdem kritisieren die ExpertInnen, dass von den Industriestaaten bis jetzt zu wenig finanzielle Mittel zur Unterstützung der Entwicklungsländer zugesagt wurden.

Begleitend zur Studie ist auf der Website des WRI eine Tabelle wri.orgzugänglich, die laufend aktualisiert werden soll und die wichtigsten Ergebnisse enthält.

Quelle: EU Umweltbüro.at

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Artikel vom: 05.03.2010 08:15
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