Wie aus dem „BIR World Mirror“ hervorgeht, hat sich die Lage auf dem internationalen Altpapiermarkt wieder leicht gebessert. Allerdings konnte der Altpapierhandel nicht in allen Ländern Positives vermelden.
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| Foto: SR-Archiv |
In Asien war in den letzten drei Dezember-Wochen eine starke Altpapier-Nachfrage der Papierfabriken festzustellen, die vor allem von niedrigen Lagerbeständen bei hohem Auftragsvolumen verursacht wurde. Kostete Kaufhausware für den Exportmarkt noch im Oktober etwa 150 US-Dollar pro Tonne, so lag der Preis zu Jahresende bereits bei 195 US-Dollar und darüber – Tendenz steigend. Die Nachfrage nach Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen, sortierten Büropapieren und anderen Qualitäten ließ die Preise ebenfalls anziehen.
Baltische Staaten
In dieser Region war Kaufhausware ebenfalls sehr begehrt, zumal das Kaufinteresse durch mehrere Faktoren angeheizt wurde: Ain Lindre (Tallinna Sekto) nannte neben neuen Kapazitäten in Polen, Ungarn und Ostdeutschland ein „gesundes“ Ordervolumen aus Asien und den Markteintritt der Ukraine. Aufgrund dieser Entwicklung erhöhte sich der Preis in den letzten drei Monaten des Jahres 2009 und im Januar 2010 monatlich. Bei Deinkingware und den mittleren Qualitäten blieben Nachfrage und Preise stabil, während die niedrige Produktion bei höheren Sorten die Notierungen um zehn bis fünfzehn Euro pro Tonne nach oben trieb. Wohl deshalb bewertet der Marktkenner die Aussichten für das erste Quartal dieses Jahres als hoffnungsvoll.
Großbritannien
Nach dem Bericht von David Symmers (The Recycing Association) zu urteilen, beschleunigt sich auch in Großbritannien die Verteuerung von Kaufhausware für den Export. Allerdings registriert der Fachmann mittlerweile Zeichen für eine Marktstabilisierung, was ihm Anlass zu der Vermutung gibt, dass mit wieder leicht fallenden Preisen zu rechnen ist ...
Lesen Sie mehr in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 03/2010, Seite 24.
Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 05.03.2010 10:20
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