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Die SIMS|M+R GmbH beauftragte die Leiblein GmbH aus Hardheim in Baden-Württemberg, Abwasser, das bei der Aufbereitung von FeSi-Schlacke anfällt und mit feinsten, schluffigen Partikeln belastet ist, so weit von diesen Partikeln zu befreien, dass es im Kreislauf gefahren werden konnte. Die Firma SIMS|M+R aus Bergkamen ist auf das Recycling von Elektronikschrott und die sortenreine Aufbereitung von NE-metallhaltigen Materialien spezialisiert. Kunden sind vor allem europäische Aluminiumschmelzwerke und Kupferhütten.

Foto: Leiblein GmbH
Das Abwasser aus den verschiedenen Reinigungsschritten wird zentral gesammelt und über eine Panzerpumpe der Leiblein-Schrägkläreranlage zugeführt. Zur Verbesserung des Absetzverhaltens kann optional vor dem Lamellenklärer ein Flockungshilfsmittel zudosiert werden, das mit einem sta­tischen Mischer optimal in den Wasserstrom eingemischt wird. Das Sediment wird mit einer Schlammpumpe abgezogen und zur weiteren Entwässerung der Kammerfilterpresse zugeführt.

Zur Homogenisierung und Vergleichmäßigung des Sedimentes sind Krählwerke im Einsatz. Der Schlammabzug wird mit einer Schlammpegelmessung nach dem Schwinggabelprinzip überwacht. Das gereinigte Wasser fließt im freien Gefälle in einen Klarwasserbehälter und wird von hier aus wieder den Aufbereitungsanlagen zugeführt. Die Wasserverluste werden durch Zugabe von Frischwasser ergänzt.

Lamellenklärer zur Sedimentation
Das Schmutzwasser fließt im Einlaufkanal nach unten; hier wird es umgelenkt und strömt nun durch das Lamellenpaket nach oben. Auf diesem Weg sinken die Schwebstoffe auf die schräggestellten Lamellen (Sedimentation) und rutschen dann in den Schlammtrichter. Nach dem Durchströmen der Lamellen ist das Medium soweit von Feststoffen gereinigt, dass das Wasser im Prozess wieder eingesetzt werden kann.

Mit Hilfe von geringen Mengen an Flockungsmitteln ist es möglich, auch sehr kleine Teilchen (Trübstoffe) aus dem Wasser zu entfernen. Darüber hinaus kann durch die schnellere Sedimentation der Flocken ein kleinerer Typ gewählt werden ...

Lesen Sie mehr über den Verfahrensbericht in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 03/2010, Seite 32.

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE/Leiblein GmbH

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Artikel vom: 05.03.2010 10:26
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