Oschersleben - Mit seinem neuen Baustoffanhänger hat der Fahrzeugbauer Ackermann nicht nur ein Leichtgewicht mit unter drei statt marktüblich über vier Tonnen Leergewicht konstruiert. Auch dessen Ladungssicherung ist eine Neuerung: Der Ladeboden wurde aus Verbundwerkstoff mit Antirutschbeschichtung in einem Stück herstellt. "Wir wollten wissen, wie sicher Paletten, Gitterboxen und Betonbauteile auf trockener wie nasser Ladefläche stehen", teilte Ackermann-Geschäftsführer Thomas Maasberg mit. Experten am Technologie-Zentrum TUL-LOG untersuchten den neuen Ladeboden. Ergebnis laut Hersteller: "exzellent".
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| Foto: Ackermann |
Vielleicht noch wichtiger sind die Ergebnisse bei feuchter Witterung. Was viele Transporteure falsch einschätzen: Bei Nässe bricht die Reibungshaftung regelrecht zusammen, der Gleit-Reibbeiwert bei vielen Materialien verringert sich auf weniger als die Hälfte. Entsprechend umfangreicher muss die Ladung gesichert werden. Nicht so beim Verbundboden, der mit gemessenen 0,66 µ kaum Reibung einbüßt. "Auf diesem Boden steht die Ladung bei fast jedem Wetter sicher", bilanziert Maasberg. Transporteure müssten also selbst bei Regen keine besondere Vorkehrungen treffen, von der üblichen Verzurrung abgesehen.
So sei insbesondere die Verwendung von Antirutschmatten nicht nötig. Ein einfaches Niederzurren reiche beim "Baustoffler" aus, um Ladung auf Europaletten oder Einweg-Holzpaletten vorschriftsmäßig zu sichern. Das fällt bei diesem Fahrzeug übrigens leicht, denn durch die längs im Ladeboden eingelassene Schwerlast-Ankerschiene und die zahlreichen Ankerpunkte mit je zwei Tonnen Lastgrenze bieten sich unzählige Sicherungsoptionen auch für Teilladungen.
Weitere Informationen über den neuen Ladeboden hat Ackermann in einem Internet-Spezial unter ackermann-trailers.com veröffentlicht. Quelle: Ackermann Fahrzeugbau Oschersleben GmbH
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Artikel vom: 10.03.2010 13:19
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