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Laut Ruggero Alocci von Alocci Rappresentanze Industriali zeigen die jüngsten Wirtschaftsprognosen eine Erholung in drei Schritten. Zuerst kam der weltweite Lageraufbau Ende 2009. Zweiter Schritt wird eine Erhöhung der Investitionen Mitte 2010 sein und der dritte die Steigerung des Verbrauchs ab dem vierten Quartal 2010.

Genua - Die italienischen Stahlwerke haben auch im Februar immer noch mit einer geringen Auslastungsrate gearbeitet. Eingeschränkte Schrottsammlungen (die nationalen Autohersteller haben die Produktion für zwei Wochen ausgesetzt) und der strenge Winter begrenzten das Schrottangebot. Die Stahlhersteller versuchen nach wie vor die Stahlpreise zu erhöhen, um so den Schrottbedarf decken zu können. Die Schrottpreise sind im Prinzip unverändert geblieben, auch für die Verträge aus Frankreich und Deutschland, wobei der Lieferumfang gering war. Die Bestände der Werke sind sehr niedrig und jede kleine Bewegung bei der Produktion zieht eine Preiserhöhung nach sich. Etwa 15.000 Tonnen Schrott sind von Italien aus exportiert worden.

Die offiziellen Durchschnittspreise der Stahlwerksvereinigung im Februar (EUR/Tonne):

Neue Blechabfälle E 8:
• aus Italien: 220
• aus Frankreich: 230
• aus Deutschland: 230

Shredder E 40:
• aus Italien: 230
• aus Frankreich: 230
• aus Deutschland: 230

Abbruchschrott E 3:
• aus Italien: 200
• aus Frankreich: 220
• aus Deutschland: 220

Im März hängt die Schrottpreisentwicklung von der Nachfrage der Werke ab, die mit dem niedrigen Schrottaufkommen kämpfen müssen, so dass von weiteren Preissteigerungen ausgegangen werden kann.

Roheisen/HBI
Die Angebote zur Lieferung im April sollen bei USD 420 pro Tonne CIF liegen und die Käufer verhalten sich abwartend. Die letzten HBI-Angebote waren bei rund USD 360 pro Tonne CIF angesiedelt.

Stahl
Für die Hersteller ist es nach wie vor schwer, Preissteigerungen durchzusetzen und das Kaufvolumen zu steigern.

Quelle: Alocci Rappresentanze Industriali

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Artikel vom: 11.03.2010 10:41
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