Berlin - Auf das enorme Potenzial, das der amerikanische Markt für erneuerbare Energien gerade deutschen Unternehmen bietet, hat DIHK Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in Berlin hingewiesen. "Während die politische Diskussion über internationale Klimapolitik stockt, entwickelt sich gerade der US-Markt für erneuerbare Energien dynamisch", sagte Wansleben zur Eröffnung der 2. Deutsch-Amerikanischen Energietage in den Räumen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.
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| Foto: ©KISCart/Kim Schröder/PIXELIO |
"Deutsche Firmen tun gut daran, jetzt die Chancen zu nutzen", mahnte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. Er verwies auf die jahrzehntelangen transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen, die "eine gute Basis für Kooperationen im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz" bildeten. "Die Erfahrungen zeigen, dass vor allem die chinesischen Wettbewerber nicht schlafen", warnte Wansleben.
Allerdings gehe es nicht ohne klare Regeln. "In den USA ist mehr Einheitlichkeit und Berechenbarkeit der Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene dringend notwendig", so der DIHK-Hauptgeschäftsführer. Protektionistische Vorschriften, mit denen ausländische Firmen aus dem Markt herausgehalten werden sollten, müssten verhindert werden.
Außerdem gälten derzeit in jedem der 50 Bundesstaaten andere Förderbedingungen. "Dieser Flickenteppich bremst die Marktentwicklung", kritisierte Wansleben. Um fairen Wettbewerb auf Dauer zu ermöglichen, "brauchen wir international verbindliche Regeln, zum Beispiel bei Klimaschutzzielen und Emissionshandel".
Was die AHKs der USA in ihrer Erhebung "German American Renewables and Energy Efficiency Outlook 2010" herausgefunden haben, kann unter dihk.de abgerufen werden. Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
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Artikel vom: 24.03.2010 10:53
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