Düsseldorf - Die Abfall-Importe nach und die Abfall-Exporte aus Nordrhein-Westfalen sind auch im Jahr 2009 weiter gesunken. „Die rückläufigen Abfallmengen in Verbindung mit dem erfreulich hohen Anteil der Verwertungsverfahren belegen erneut, dass von Mülltourismus in unser Bundesland keine Rede sein kann“, erklärte Umweltminister Eckhard Uhlenberg aus Anlass der Veröffentlichung der aktuellen Jahresbilanz 2009.
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| Grafik: MUNVL |
Beim Abfall-Import insgesamt wie beim Import von gefährlichen Abfällen dominieren als Versandstaaten wie in den Vorjahren eindeutig die Niederlande, gefolgt von Belgien. Vergleichbares gilt für die Abfall-Exporte. „Beides ist mit dem Prinzip der Nähe vereinbar. Lieferungen in oder aus Staaten außerhalb Europas sind verschwindend gering. Gefährliche Abfälle werden in diese Staaten so gut wie gar nicht ausgeführt“, sagte Uhlenberg.
Die öffentliche Diskussion über grenzüberschreitende Abfallverbringungen konzentriert sich auf die klassischen Beseitigungswege, vor allem Abfallverbrennung, zum Teil auch Deponierung. Diese spielen aber in der Entsorgungswirklichkeit kaum eine Rolle. Statt dessen stehen eindeutig Verwertungsverfahren im Vordergrund, bei denen Wertstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden.
Genauere Einzelheiten u.a. über Im- und Exporte nach Herkunfts- bzw. Bestimmungsländern sollen in Kürze im Internet unter umwelt.nrw.de erscheinen. Quelle: Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, NRW
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Artikel vom: 29.04.2010 11:10
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