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In einer neuerlichen Studie befragte WRAP (Waste & Recovery Recycling Programm) 100 Papier-Wiederaufbereiter und 100 Plastik-Recycler aus China, die ihr Material aus dem Vereinigten Königreich beziehen.

Foto: © TT - Fotolia.com
Die Studie entstand Ende 2009, ungefähr ein Jahr nach dem Markteinbruch, durch den die Preise und die Nachfrage Chinas nach Papier und Plastik stark gefallen waren.

Gebrauchte und neue Verpackungen waren das Schlüsselmaterial: Die Mehrheit der Befragten verarbeitete hauptsächlich gebrauchtes in neues Verpackungsmaterial, zum Beispiel Karton und Wellpappenpapiere. Die Ergebnisse der Studien zeigten, dass die meisten Produkte auf dem chine­sischen Binnenmarkt verkauft wurden.

Nach Meinung der Teilnehmer hat sich der Papiermarkt seit Ende 2008 relativ gut erholt, wobei die Hälfte der Befragten von stabiler Nachfrage nach ihren Produkten im letzten Halbjahr berichteten und 21 Prozent von einem Rückgang. Allerdings gaben 28 Prozent an, dass ihre Gewinne im vergangenen Jahr gesunken seien.

Es besteht ein gesundes Vertrauen in Stabilität und Wachstumsaussichten des zukünftigen Marktes. Etwa die Hälfte der Befragten erwartet eine ansteigende oder doch gleichbleibende Nachfrage nach Papierendprodukten. 20 Prozent planen eine Kapazitätserweiterung. Dieser relativ positive Marktausblick wurde von chinesischen Handelsverbänden bestätigt, die in der Binnennachfrage den ausschlaggebenden Faktor für eine Erholung im letzten Jahr wie auch den Schlüssel für kommendes Wachstum sehen.

Qualität als Schlüsselfaktor
Die Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass die USA, das Vereinigte Königreich, Chinas Binnenmarkt, Japan und Westeuropa (außer dem Vereinigten Königreich) wahrscheinlich in den nächsten zwölf Monaten die Hauptquellen von Recyclingpapier für die chinesischen Papierfabriken bleiben werden.


Lesen Sie mehr in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 05/2010, Seite 19/20.

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE/WRAP

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Artikel vom: 29.04.2010 14:17
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