Essen - Die 18. Weltwasserstoffkonferenz (World Hydrogen Energy Conference / WHEC 2010) hat Essen fünf Tage zur Welthauptstadt der Brennstoffzellen und Wasserstoffwirtschaft gemacht. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützte die Konferenz, die zum Ziel hatte, den Grundstein für die zukünftige Markteinführung des Energieträgers Wasserstoff zu legen. Die Konferenz war gleichzeitig Schaufenster der deutschen Brennstoffzellen- und Wasserstoffaktivitäten unter dem Dach des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesregierung.
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| Foto: EnergieAgentur NRW / WHEC 2010 |
Dr. Johannes Töpler, Vorsitzender des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes (DWV), über die Perspektiven für das nächste Jahrzehnt: "Regenerative Energien werden eine besondere Bedeutung für die zukünftige Energieversorgung haben. Diese sind jedoch nicht nach Bedarf abrufbar und auch nur begrenzt speicherfähig. Als großtechnischer Energiespeicher bietet sich der Wasserstoff an, der - nach der Herstellung aus regenerativ erzeugtem Strom - sowohl bedarfsgerecht rückverstromt werden kann, als auch in großen Speichermengen für die Infrastruktur der mobilen und stationären Anwendung zur Verfügung steht. Im Zusammenspiel der vielseitigen Anwendungen und der hohen Effizienz der Brennstoffzelle liegt die besondere Bedeutung des Wasserstoffs. Der Kongress hat bestätigt, dass Deutschland auf vielen Gebieten dieser Technologie führend ist. Jetzt gilt es, diese Position zu stärken und in die Marktanwendung umzusetzen." Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW
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Artikel vom: 21.05.2010 10:00
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