Jedes Jahr fallen in Deutschland Gipsplattenabfälle in Höhe von mindestens 300.000 Tonnen an. Die aktuellen Diskussionen und Verordnungsentwürfe zur Novellierung der rechtlichen Rahmenbedingungen zur Verwertung mineralischer Abfälle zeigen, dass neben diversen Schwermetallen auch für TOC und Sulfat schärfere Grenzwerte insbesondere im Eluat vorgesehen sind.
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| Foto: Matyas Szasz |
Vor diesem Hintergrund hat sich die im Bundesverband der Gipsindustrie zusammengeschlossene deutsche Gipsindustrie entschlossen, eine kostengünstige Aufbereitung von sortenrein gesammelten Gipsplattenabfällen zu entwickeln – mit dem Ziel, die abgetrennte Gipsfraktion wieder in den Produktionskreislauf zurückzuführen.
Mögliche Verwertungswege
Wenngleich derzeit noch kostengünstige Verwertungswege für derartige Abfälle, zum Beispiel zur Abdeckung von Salzhalden oder zur Verfüllung von Abgrabungen, existieren, ist davon auszugehen, dass aufgrund schärferer umweltrechtlicher Rahmenbedingungen diese Verwertungswege zukünftig nicht oder nur noch eingeschränkt begehbar wären. Die Aufbereitung derartiger Gipsplattenabfälle und die hochwertige stoffliche Verwertung des enthaltenen Gipses zur Neuproduktion von Gipsbaustoffen trägt dagegen insbesondere den Geboten der Schonung natürlicher Rohstoffressourcen und der Entwicklung der EU zu einer Recyclinggesellschaft in vollem Umfang Rechnung.
Bei der Entwicklung einer geeigneten Aufbereitungstechnologie ist noch eine Reihe von Problemen zu lösen: Erzeugung einer hinreichenden Gipsqualität, die die Wiederverwendung in Gipswerken sicherstellt (weitgehende Abtrennung von Störstoffen und des Kartons), Staubreduktion bei der Aufbereitung, Optimierung der Transportlogistik, Kostenoptimierung, sortenreine Sammlung ...

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 06/2010, Seite 22/23. Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE / Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW)
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Artikel vom: 31.05.2010 11:17
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