Als in Athen die internationale Umweltmesse "ECOTEC – Environmental Technologies & Photovoltaic Systems" vom 22. bis 25. April dieses Jahres stattfand, traf die Veranstaltung auf besondere Aufmerksamkeit. Bei der Eröffnung der Leistungsschau hatte Giannis Maniatis in seiner Eigenschaft als griechischer Abteilungsminister für Umwelt, Energie und Klimawandel angekündigt, dass die hellenische Republik – erstmals – mehr als 5,5 Milliarden Euro für "grünes Wachstum" ausgeben will.
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| Foto: © DominoXL /PIXELIO |
Das Interesse an der ECOTEC war entsprechend groß, nicht nur von Seiten der griechischen Medien: Nach Angaben der Organisatoren informierten sich über 18.000 Besucher über das Angebot der mehr als 250 Aussteller aus Griechenland und 16 weiteren Nationen. Das Spektrum umfasste beispielsweise erneuerbare Energiequellen und Energieeffizienz ebenso wie Recycling und Kreislaufwirtschaft in Kommunen und Industrie.
Recycling und Kompostierung sind nicht voll entwickelt
Das Vorhaben der griechischen Regierung, in dem Land ein „grünes Wachstum“ auf den Weg zu bringen, dürfte den griechischen Unternehmen hoch willkommen sein. Gerade im Umweltbereich liegt hier noch viel im Argen, wie Philippe Chalmin und Catherine Gaillochet im 2009 erschienenen „From Waste to Resource – World Waste Survey“ festgestellt haben. Im Jahr 2006 war die Abfalldeponierung immer noch die Methode der Wahl, obwohl die ersten „wilden“ Lagerstätten geschlossen worden waren und die griechische Regierung Anstrengungen unternommen hatte, den Anteil an organischen Abfällen auf Deponien zu reduzieren, um die Anforderungen der EU-Deponierichtlinie zu erfüllen. Recycling und Kompostierung seien nicht in nennenswertem Umfang entwickelt, lautete das Urteil ...

Mehr lesen Sie in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 06/2010, Seite 9-11. Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 31.05.2010 11:30
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