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Kleve - Europa und die Europäische Union sind für viele Bürger bis heute nur ein theoretisches Konstrukt. Viele zweifeln daran, ob die Gelder, die jährlich vom Staat an die Gemeinschaft bezahlt werden, überhaupt wieder in Deutschland/den Niederlanden ankommen. Dabei können gerade dank der europäischen Förderungen wie dem INTERREG-Programm Deutschland-Nederland viele innovative Projekte im Bereich alternativer Energiegewinnung und Landwirschaft umgesetzt werden, für die sonst keine Gelder zur Verfügung stehen.

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INTERREG Deutschland Nederland
Entlang der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Nordsee und Niederrhein profitieren etliche Projekte im Bereich Energiegewinnung und Landwirtschaft von den europäischen Fördermitteln aus dem INTERREG-Programm Deutschland-Nederland. Unternehmen und Forschungsinstitute aus Regionen, die zuvor als „nationale Randgebiete“ galten, arbeiten nun grenzüberschreitend zusammen und stärken damit ihre Konkurrenzposition im europäischen Wettbewerb: Innovative Projekte, die auch überregional relevant sind oder als Vorbild für Projekte in anderen Regionen dienen können, bekommen dank der EU eine Starthilfe.

In drei verschiedene thematische Schwerpunkte gliedern sich die INTERREG-Projekte während des aktuellen Förderzeitraums. Wirtschaft, Technologie und Innovationen ist der größte und wird mit 58 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel unterstützt. Die Förderung des Technologie- und Wissenstransfers zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Forschungsinstituten steht dabei im Mittelpunkt. Dabei sollen vor allem auch wirtschaftliche Netzwerke und Kooperationen entstehen, um das innovative Potenzial von Unternehmen besser zu bündeln.

Nachhaltige regionale Entwicklung ist der zweite Schwerpunkt, dem ebenso wie dem dritten Schwerpunkt 18 Prozent der Mittel zukommen. Die verbleibenden sechs Prozent fließen in die technische Durchführung des Programms. Im Rahmen der nachhaltigen regionalen Entwicklung stehen Themen wie der Einsatz erneuerbarer Energien und die Entwicklung energiesparender Technologien im Vordergrund. Zudem soll die grenzübergreifende Infrastruktur weiter verbessert werden. Ebenso fällt die Förderung von Initiativen im Bereich Natur- und Umweltschutz unter diesen Schwerpunkt.

Als dritter Schwerpunkt wurde der Themenkomplex Integration und Gesellschaft festgelegt. Innerhalb der Projekte soll das Bewusstsein einer gemeinsamen Identität im gesamten Programmgebiet gefördert werden.

Nähere Informationen über Programm und Fördermöglichkeiten stehen auf der Webseite der INTERREG IV A unter deutschland-nederland.eu .

Quelle: Gemeinsames INTERREG-Sekretariat

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Artikel vom: 11.06.2010 09:54
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