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Bonn - Die Rohstahlerzeugung in Deutschland ist im Mai auf den Jahreshöchststand von 4,074 Millionen Tonnen gestiegen, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl meldete. Wie es hieß wurde im Zeitraum Januar bis Mai der Vorjahreszeitraum, der den Tiefpunkt der Krise darstellte, um 67 Prozent übertroffen.

Metallguss in einer Giesserei
Foto: ©AndreasMorlok/PIXELIO
Nach den scharfen Einbrüchen im Jahr 2009 ist die Produktion damit in etwa wieder auf dem Niveau des Frühsommers 2008 angekommen. Trotzdem bleibt die konjunkturelle Lage in der Stahlindustrie angesichts explodierender Rohstoffkosten, der fragilen konjunkturellen Gesamtsituation wie auch den zunehmenden Risiken auf den Finanzmärkten schwierig und von Unsicherheit geprägt.

Die Gemeinschaftsorganisationen im Stahl-Zentrum in Düsseldorf vertreten rund 99 Prozent der Rohstahlproduktion in Deutschland und auch viele europäische Stahlerzeuger. Zur Stahlindustrie in Deutschland gehören etwa 100 Unternehmen mit rund 92.000 Mitarbeitern.

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl im Stahl-Zentum

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Artikel vom: 11.06.2010 12:04
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