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Dessau-Roßlau - Pünktlich zur Fußball-WM steht sie wieder in den Regalen einiger Supermärkte: die Dose. Leider schneidet sie im Vergleich zu Mehrweg-Getränkeverpackungen aus ökologischer Sicht nach wie vor schlecht ab. Verbraucher sollten daher einen großen Bogen um die Blechbüchsen machen.

Dosen
Foto: ©st.landgraf/PIXELIO
„Egal ob Limo, Cola oder Bier – Mehrwegflaschen aus Glas oder PET sind die erste Wahl, am besten von einem regionalen Anbieter, da in diesem Fall die Transportwege kurz sind“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA). Auch Getränkekartons und Beutel schneiden in der Ökobilanz gut ab.

Das UBA rät zu Mehrweg und zu ökologisch vorteilhaften Verpackungen wie Getränkekartons. Allerdings müssen die Verbraucher im Laden genau hinschauen, denn sowohl Mehrweg- als auch Einwegverpackungen sind oft mit einem Pfand – und mit dem Hinweis "Pfandflasche" - versehen. Einweg wird aber nicht wiederbefüllt. Das UBA fordert die Abfüller und den Handel zur besseren Kennzeichnung auf: „Damit Verbraucherinnen und Verbraucher den Unterschied zwischen Mehrweg und Einweg schnell erkennen können, müssen Verpackungen klarer als bisher gekennzeichnet werden“, so Jochen Flasbarth.

Quelle: Umweltbundesamt

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Artikel vom: 11.06.2010 12:45
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