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Düsseldorf – Der Sommer ist da, die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür – und damit auch der Wunsch nach kühlen Getränken. Gerne aus der Dose, wie Marktbeobachtungen zeigen. Die Folge: Es gibt sie wieder mehr und mehr in den Regalen. Zu Recht, denn sie ist handlich, unzerbrechlich – und umweltfreundlich.

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BCME
„Mit fehlendem Umweltbewusstsein hat das nichts zu tun, wie die aktuelle Ökobilanz zeigt“, erklärt Uwe Stoffels, Sprecher des europäischen Getränkedosen-Verbandes BCME (Beverage Can Makers Europe), die zunehmende Nachfrage. „Der Handel hat erkannt, dass die Getränkedose einfach ins Sortiment gehört und je nach Gebrauchssituation gegenüber Mehrwegflaschen und PET viele Vorteile bietet – auch ökologisch.“ „Gerade Trend-Getränke werden heute zentral abgefüllt und distribuiert“, ergänzt Welf Jung, ebenfalls BCME-Sprecher, „da bietet sich die Getränkedose als Verpackung an. Bei regionalen Produkten ist es besser auf Mehrweg zu setzen, das besagt übrigens auch unsere neue Studie.“

Aber: Gerade Discounter verkaufen fast ausnahmslos Bier-, Cola- und Limonadenmarken in Einwegverpackungen, die zentral abgefüllt werden und einen langen Transportweg haben – und die Verbraucher greifen gerne zu. In diesem Fall erweist sich laut der neuen Ökobilanz die Getränkedose als klimafreundlichste Verpackung und verursacht im Vergleich zu PET und Glas den geringsten Kohlendioxid-Ausstoß (CO2).

Außerdem konnte in den letzten zehn Jahren die Recyclingrate der Getränkedosen von 36 auf heute 96 Prozent erhöht werden. Das spart 95 Prozent bei dem Energieeinsatz in der Produktion. Zudem wurde das Gewicht der Getränkedose deutlich gesenkt.

Quelle: BCME (Beverage Can Makers Europe)

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Artikel vom: 11.06.2010 13:03
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