Berlin – Ab Ende 2010 wird der komplett emissionsfreie Elektrowagen eines japanischen Herstellers in insgesamt vier europäischen Ländern verkauft. Das Fahrzeug kann technisch mit herkömmlichen Autos mithalten, und sein Kauf wird zudem in den vier Ländern staatlich gefördert. Das gab der Auto- und Motor-Community Motor-Talk.de Anlass zu in einer Umfrage, zu welchem Preis die deutschen Autofahrer ein Elektroauto kaufen würden. Grundlage für die Befragung waren Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb und gleichwertiger Ausstattung.
![]() |
| Foto: Blogbild aus MOTOR-TALK.de |
Weitere 18 Prozent würden nur dann ein Elektromobil fahren, wenn es günstiger als ein Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb und gleichwertiger Ausstattung ist. Allerdings würden erstaunliche 32,2 Prozent unter keinen Umständen ein Gefährt mit elektrischem Antrieb erwerben.
Die Ergebnisse zeigen zwei wesentliche Faktoren für die Kaufentscheidung der Verbraucher: Zum einen schreckt der hohe Anschaffungspreis die Konsumenten ab. Die vier europäischen Länder bieten Kaufinteressenten des japanischen Elektoautos deshalb finanzielle Unterstützung auf Staatsebene an. Zum anderen gibt es große Kritik an der bisher mangelnden Infrastruktur für elektrisches Fahren und der damit verbundenen geringen Reichweite. Nach maximal 160 Kilometern muss der „Stromer“ an die Ladestation; diese sind zurzeit allerdings noch rar.
Werfen europäische Verbraucher aber einen Blick in die USA, so wird schnell klar, dass sich Öko-Mobile, sofern staatlich subventioniert, großer Beliebtheit erfreuen. Da derartige Wagen im Vergleich zu so manch konventionellem Fahrzeug sogar noch günstiger wären, rücken die fest verankerten Kontra-Argumente hinsichtlich Reichweite und Infrastruktur in den Hintergrund. Leider plant die deutsche Bundesregierung in absehbarer Zeit keine staatliche Förderung beim Kauf eines Elektroautos.
An der noch laufenden Umfrage kann unter motor-talk.de teilgenommen werden. Quelle: MOTOR-TALK.de
Ähnliche Artikel:
Artikel vom: 15.06.2010 10:51
| Zurück |
|



